Als Doppel-DVD mit über 240 Min. Bonus-Material |
Der Kino-Überraschungserfolg des Jahres 2005 war ein Dokumentar-Film: "Die Reise der Pinguine" von Luc Jacquet erwies sich als einer der größten Kassenschlager und die zweiterfolgreichste Dokumentation aller Zeiten. Am 06.10. erscheint der Film als Einzel-Disc und Doppel-DVD als Special Edition. Während die einzelne Silberscheibe bereits einen Audio-Kommentar des Regisseurs, isolierte Musik- und Geräusch-Audiospuren, Texttafeln zur Produktion des Films sowie Trailer enthält, bringt es die Special Edition insgesamt auf satte vier Stunden Bonus-Material. Neben den bereits erwähnten Extras enthält die Doppel-DVD eine zusätzliche Sprachfassung mit Sky Du Mont als Erzähler, eine interaktive Version mit Aufnahmen von den Dreharbeiten (ca. 41 Min.), die beiden Dokumentationen "Von Pinguinen und Menschen" (ca. 53 Min.) und "Frühling in der Antarktis" (ca. 52 Min.), ein Making of (ca. 46 Min.) sowie diverse Featurettes, Interviews (u.a. mit Sky Du Mont) und Fotogalerien. Der Ton des 82 Minuten langen Films liegt bei beiden Editionen auf Deutsch und Französisch in Dolby Digital 5.1 vor.
Überlebenskampf der Kaiserpinguine |
Für "Die Reise der Pinguine" hat Dokumentarfilmer Luc Jacquet über ein Jahr lang das Leben der Kaiserpinguine in der Antarktis begleitet - damit ist der immer wiederkehrende Zyklus des täglichen Überlebenskampfes der schnittigen Vögel komplett abgedeckt. So machen sich die flugunfähigen schwarz-weißen Gestalten jedes Jahr Ende März zu einem Mehrtages-Marathon durchs unwirtliche Packeis auf, um durch dichteste Schneestürme und bei minus 40 Grad zur weit entlegenen Brutkolonie zu watscheln. Kaum angekommen, verlieren die Pinguine keine Zeit: Jetzt steht erst einmal Lock- und Liebesgeschnatter auf dem Programm, schließlich will das Paarungsritual möglicht zügig eingeläutet werden. Ist das Ei endlich in dieser Welt angekommen, geht es für die Eltern ans Eingemachte: Zunächst harrt das Männchen satte 60 Tage auf dem Ei aus, dessen Inhalt ohne schützende Wärme nur wenige Minuten überleben könnte. Das Weibchen sucht in dieser Zeit den Weg zurück ins Meer, um sich von den Strapazen der Ei-Ablage zu generieren und um in zwei Monaten mit Futter für den völlig ausgehungerten Mann und das neugeborene Kind zurückzukehren. Wenn das Küken sein Ei verlässt, ist der Lebenskampf allerdings noch lange nicht gewonnen - und auch den Eltern stehen noch lebensbedrohliche Strapazen bevor.
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