Computer-Nachrichten.de MeinungIm Kino war "Vollidiot" - zumindest von den Besucherzahlen her - ein kleiner Überraschungserfolg: Über 800.000 Zuschauer pilgerten in die deutschen Kinosäle, um einen schauspielerisch leicht überforderten Oliver Pocher in der Bestseller-Verfilmung zu erleben. Zwar gelingt es dem routinierten Comedian, einige Pointen gezielt anzubringen, doch insgesamt dümpeln die meisten Gags maximal im dezenten Grins-Bereich.
Feuerstein und Engelke als Gast-StarsMit niedergeschraubten Erwartungen kann man trotzdem einen kurzweiligen Abend mit der "Vollidiot"-Verfilmung verbringen: Regisseur Tobi Baumann ("Der Wixxer") bietet nicht nur gelungene neue visuelle Ideen auf, auch die Nebenrollen sind mit deutschen Stars wie Herbert Feuerstein und Anke Engelke amüsant besetzt. Fans von Oliver Pocher können in jedem Fall bedenkenlos zur DVD greifen: Trotz seines schauspielerisch eher hölzernen Kino-Debüts ist der Comedy-Profi als Besetzung für die Rolle des glücklosen Telefon-Verkäufers gar nicht so falsch - obwohl es ungleich mehr Spaß macht, das Buch von Tommy Jaud zu lesen.
Thomas Busch |