Der Zweite Weltkrieg aus unterschiedlichen Perspektiven |
Für Clint Eastwood waren die Filme "Flags of our Fathers" & "Letters from Iwo Jima" eine der spannendsten Herausforderungen seiner Regisseurslaufbahn: In zwei Kriegsdramen beleuchtet er den Kampf um eine japanische Garnison im 2. Weltkrieg aus unterschiedlichen Perspektiven. Am 22. Juni erscheinen die beiden Filme als Einzel-DVDs und zusammen als Complete Collectors Edition in einer 3-DVD-Box. Die Einzel-Disc von "Flags of our Fathers" bringt als Extra lediglich eine Einleitung von Clint Eastwood mit. "Letters from Iwo Jima" ist mit dem Making-of "Rote Sonne, schwarzer Sand" und einem US-Kinotrailer fast ebenso spartanisch ausgestattet. Wer mehr Bonus-Material sehen will, kommt um die Collectors Edition nicht herum. Hier finden sich auf einer Bonus-DVD sechs Featurettes, u.a. "Die Entstehung eines Epos", "Die visuellen Effekte" und "Ein Blick in die Vergangenheit". Der Ton des 126 Minuten langen "Flags of our Fathers" liegt auf Deutsch, Englisch und Spanisch in Dolby Digital 5.1 vor, "Letters from Iwo Jima" bietet bei einer Spielzeit von 135 Minuten den Ton auf Deutsch und Japanisch in DD 5.1.
Der erbitterte Kampf um Iwo JimaZwei Filme, ein Thema: "Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" spielen im 2. Weltkrieg und zeigen den Kampf um die japanische Garnison Iwo Jima. Der erste Film schildert die Sicht der Amerikaner: Während der Krieg um Iwo Jima in vollem Gange ist, werden drei Soldaten von der Front nach Hause gerufen, um in Amerika Kriegs-PR und Propaganda zu betreiben - denn die leeren Kriegskassen müssen gefüllt werden. Die drei Männer reisen show-like durchs Land und zeigen allen, wie sie auf der Pazifik-Insel die US-Flagge gehisst haben, während an der Front unzählige Landsleute niedergemäht werden. "Letters from Iwo Jima" zeigt die japanische Sicht der Dinge: Obwohl die asiatischen Truppen hoffnungslos unterlegen sind, leisten sie erbitterten Widerstand. Besonders General Kuribayashi und sein Vertrauter Baron Nishi vollbringen Heldenhaftes - nicht zuletzt, weil sie vor dem 2. Weltkrieg ihre Ausbildung in Amerika genießen durften.
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