Und ewig lockt die KarreDass Electronic Arts auf Serienfutter steht, beweist der Spielemulti nicht nur unter seinem EA Sports-Label. Auch die altehrwürdige Raser-Saga "Need for Speed" wird mi schöner Regelmäßigkeit im Jahresturnus mit neuen Versionen erweitert. Mit "Need for Speed: Carbon" liefert EA am 9. November neues Futter für Lenkradfetischisten am PC und so ziemlich allen Konsolen. Spielerisch orientiert man sich dabei eher an den "Underground"-Teilen von "NFS" als an den direkten Vorgängern "Most Wanted". Mit Canyon-Rennduellen, aufwändigem Tuning und der erstmaligen Einführung eines Rennteams wehren sich die Entwickler gegen den Vorwurf, die Reihe würde auf der Stelle treten.
Teamwork und Respekt  |
Wie "Most Wanted" bietet auch "NfS Carbon" eine umfangreiche Story, die in Videosequenzen erzählt wird. Zu Beginn entscheidet man sich für eine Fahrzeugklasse. Zur Wahl stehen klassische Tuning-Boliden, edle Auto-Exoten und erstmals amerikanische Muscle-Cars wie der Ford Mustang. Damit geht es dann als Nobody auf die Straßen einer fiktiven Großstadt, wo man sich als Nobody erstmal Respekt verschaffen darf. Dazu muss man wie in "GTA San Andreas" feindliche Territorien übernehmen, was in "Carbon" natürlich auf der Straße geschieht. In mehreren Rennen tritt man gegen die Konkurrenz an. Dabei stehen dem Spieler zum ersten Mal virtuelle Kumpanen zur Seite, die sich im Verlauf der Kampagne noch austauschen lassen. Die Kameraden halten einen im Rennen den Rücken frei, blockieren die Konkurrenten oder kundschaften die Strecke nach geheimen Abkürzen aus. Leider ist das in der Praxis nicht immer problemlos, da man keinen Einfluss auf die Kollegen nehmen kann - immer wieder kommt es vor, dass sie den Spieler eher behindern als helfen. Auch abseits der Strecke darf man sich eine Mannschaft aufbauen: Mechaniker verschaffen Zugang zu optischen und technischen Tuning-Teile während der "Influencer" seinen Einfluss bei den Ordnungshütern gelten macht, was einem im Rennen die Polizei vom Hals hält.
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