Zäher Einstieg"Final Fantasy XI" ist nicht für seine Einsteigerfreundlichkeit bekannt: Es dauert Stunden, bis der eigene Charakter stark genug ist, sich weiter als ein paar Schritte vom Startgebiet zu entfernen. Bis dahin verkloppt man in klassischer "Final Fantasy"-Manier reihenweise schwache Monster, um sich ein wenig Geld und Levelaufstiege zu verdienen. Von den NPCs erhält man reihenweise Quests nach dem Schema "besorg mir bitte X-mal Gegenstand Y". Später werden die Aufgaben spannender, bis man sogar Aufträge im Namen der eigenen Nation ausführt, und mit Ruhm und Ehre überhäuft wird.
Genretypisch ist der eigene Erfolg "FF XI" stark von der Zusammenarbeit mit anderen Spielern abhängig, alleine ist man schnell aufgeschmissen. Gut gelungen ist das Craftingsystem: Der Spieler kann sich in elf verschiedenen Handwerksberufen versuchen und seine Erzeugnisse gewinnbringend versteigern oder selber verwenden.
Computer-Nachrichten.de Meinung"Final Fantasy XI Online" bietet Xbox 360-Besitzern dank seines enormen Umfangs eine Menge Spaß, zumal sie von den drei Jahren Entwicklung profitieren, die mittlerweile im Spiel stecken. Vana'Diel ist riesig und bietet nicht zuletzt wegen dank der bereits integrierten Erweiterungen unheimlich viel zu entdecken. Über eine gewisse Frustrationsgrenze sollten Online-Abenteurer dabei aber ebenso verfügen wie über eine Tastatur, ohne die das Spiel nur schwer genießbar ist. Technisch entspricht "FF XI" der PC-Version und reißt im Vergleich mit anderen Xbox 360-Titeln nicht unbedingt vom Hocker, was aber für Online-Rollenspiele nicht ungewöhnlich ist. Die monatliche Gebühr beträgt auch auf der Konsole 12,95$.
Boris Hofferbert |