Neues Futter für Adventure-FansDas lange Zeit vor sich hinwelkende Adventure-Genre erlebt in diesen Tagen so etwas wie eine Mini-Renaissance. Allerdings scheitern viele interessante Titel an massiven Design-Patzern, zuletzt etwa das misslungene "Paradise". Nun schickt sich das bislang unbekannte deutsche Entwicklerteam Fusionsphere Systems an, ein Abenteuer in der Qualität der guten alten LucasArts-Klassikers zu veröffentlichen. Das ehrgeizige Projekt hört auf den Namen "Geheimakte Tunguska" und setzt auf eine spannende Story, durchdachtes Rätseldesign und stimmungsvolle Charaktere statt auf hektische Action-Einlagen und Sackgassen-Frust. Koch Media bringt das Spiel am 1. September 2006 auf den Markt.
Verschwörung in SibirienDie meiste Zeit verbringt der Spieler in der Rolle der attraktiven Nina Kalenkow. Die gute Frau ist zu Recht überrascht, als sie bei einem Besuch das Labor ihres Vaters Wladimirs halb verwüstet vorfindet und ihr Papa spurlos verschwunden ist. Da die örtliche Polizei ihr nicht helfen will, begibt sich Nina alleine auf die Suche nach Wladimir. Ihre Recherche führt sie in die Tunguska-Region nach Sibirien, wo im Jahr 1908 eine Explosion tausende Quadratkilometer Wald verwüstete. Offiziell wird die Katastrophe auf einen Meteoriteneinschlag zurückgeführt. Doch wie es sich für ein gutes Adventure gehört, kommt Nina im Laufe von "Geheimakte Tunguska" einer weltumspannenden Verschwörung auf die Schliche: Was steckt wirklich hinter der Explosion? Und was hat ihr Vater damit zu tun? Fragen, die in den knapp 15 bis 20 Stunden des Spiels beantwortet werden, inklusive einiger überraschender Wendungen.
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