Nachschub für den Strategie-Meilenstein"Civilization IV" gilt auch über zwei Jahren nach seinem Erscheinen als eines der besten rundenbasierten Strategiespiele aller Zeiten. Die hochkomplexe Welteneroberung aus dem Hause Firaxis fasziniert durch ihre immer neuen strategischen Herausforderungen und dem damit verbundenen Wiederspielwert. Ende Juli 2007 bringen die Mannen um Designerlegende Sid Meier endlich die zweite Erweiterung zu ihrem Strategiehit auf den Markt. In "Beyond the Sword" soll es dabei weitaus friedlicher zugehen als im ersten AddOn "Warlords" (obwohl dessen Gameplay-Erweiterungen bereits integriert sind). Der Spieler erhält neue, teilweise unblutige Möglichkeiten, die Führung im Rennen um die Weltherrschaft zu verteidigen. Aber auch außerhalb des komplexen Hauptspiels bietet das nach Angaben der Entwickler "umfangreichste Civ-AddOn aller Zeiten" jede Menge Neues.
Der Einfluss des GeldesNeben der Religion und der Kultur spielt in "Beyond the Sword" der Kapitalismus eine tragende Rolle beim Streben nach Macht. Im späteren Spielverlauf können die Nationen durch große Persönlichkeiten Kapitalgesellschaften gründen. Die verbreiten ihren Einfluss ähnlich wie Kultur und Religion und können durch geschickte Platzierungen Monopole auf bestimmte Rohstoffe entwickeln und Städte anderer Nationen dazu bewegen, die Seite zu wechseln. Das System ist gut umgesetzt und erweitert "Civ 4" um eine zusätzliche strategische Ebene. Auch die Spionage wurde in "BtS" stark erweitert und spielt schon früher im Spiel eine wichtige Rolle. Wie in "Galactic Civilizations 2" hängt die Effizienz des Geheimdienstes von dessen Budget ab. Ebenfalls neu sind Zufallsereignisse wie Naturaktastrophen oder Missionen, die den Spielverlauf immer wieder auflockern und schnelles Handeln fordern.
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