Strategie im WeltraumEchtzeitstrategie-Spiele gibt es am PC bekanntermaßen wie Sand am Meer. Allerdings sind die meisten Vertreter dieser Spezies recht bodenständig, echte Weltraum-Strategicals wie "Homeworld" oder "Star Wolves" sind eher Ausnahmen. Das Entwicklerteam DreamCatcher will das Spartengenre mit "Genesis Rising: The Universal Crusade" bereichern. Das Spiel setzt sich neben allerlei altbekannten Features vor allem in zwei Punkten von der Echtzeit-Masse ab: Die Ausrüstung der Einheiten und die ungewöhnliche Geschichte, in der die Menschen ausnahmsweise mal die Rolle der intergalaktischen Aggressoren einnehmen. CDV bringt "Genesis Rising" am 19. April 2007 in den Handel.
Von Genen und Göttern |
Im Jahr 3000 hat es die Menschheit tatsächlich geschafft, sich durch geschickte genetische Veränderungen und aggressive Expansion zur unangefochtenen Besatzungsmacht aufzuschwingen, die nahezu die komplette Galaxie beherrscht. Fremde Alien-Rassen wurden dabei entweder unterjocht oder ausgerottet. Dabei machten sie sich die Gentechnik zum Vorteil, mit deren Hilfe sie auch ihre Schiffe versehen. Die organischen Schlachtkreuzer sind eine interessante Neuerung in "Gensis Rising", denn sie können mit gesammelten Genen von besiegten Gegnern völlig neu ausgerüstet werden. Vom religiösen Wahn getrieben schicken die Mächtigen der Menschen eine kleine Flotte (warum ein gigantisches Imperium nicht mehr Schiffe schickt, bleibt ein Geheimnis...) in die letzte unerforschte Galaxie, um das "Universal Heart" zu erobern. Damit, so hofft man, könne man der Menschheit endgültig einen Gottstatus verleihen. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Kapitän Iconah, der die Expedition anleitet und sich durch rund 30 Missionen kämpfen muss. Die Geschichte wird in (schlecht gemachten) Zwischensequenzen weitererzählt. Gelegentlich wird der Spieler dabei vor die Wahl gestellt, wie er vorgehen will, im Endeffekt läuft die Kampagne aber auf das selbe Ziel hinaus.
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