Rückkehr des RennschottenDrei Jahre ist es her, dass der schottische Rallye-Held Colin McRae seinen letzten Auftritt als virtueller Rennfahrer hatte. Mit "Colin McRae: DiRT" feiert er nun sein Comeback. Allerdings gehen die Entwickler von Codemasters mit dem neuesten Teil der renommierten Simulationsreihe einen Schritt in eine andere Richtung. "DiRT" setzt sich von der reinen Rallye-Simulation der Vorgänger ab und versucht die Serie für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Es geht deutlich actionreicher zu, der Fuhrpark wurde vergrößert und die Spielmodi erweitert. Vor allem aber ist "DiRT" ein reinrassiger NextGen-Titel, denn das Spiel strotzt nur so vor grafischen und spielerischen Details. "Colin McRae: DiRT" erscheint am 15. Juni 2007 für PC und Xbox 360.
Die sich im Dreck wälzen |
Der Untertitel lässt es schon vermuten: "DiRT" legt deutlich mehr Wert auf den Offroad-Aspekt des Rallyesports. Der neu eingeführte Karrieremodus führt den Spieler durch 66 Wettbewerbe auf 55 teilweise original-lizenzierten Strecken. Dabei bietet "DiRT" deutlich mehr Abwechslung als die Vorgänger. Neben dem klassischen Rallye-Zeitfahren stehen diesmal unter anderem Crossover-Duelle, Bergfahrten oder Autocross-Rennen mit mehreren, äußerst aggressiven KI-Konkurrenten auf dem Programm. Auch der 45 Fahrzeuge umfassende Fuhrpark von "DiRT" spiegelt die neue Vielseitigkeit wider. Neben Rallye-Wagen warten unter anderem Rennbuggys, Sprintcars und sogar Renn-LKWs auf designierte Fahrer. Alle Autos sind lizenziert und entsprechen ihren realen Vorbildern bis ins kleinste Detail. Das giltl auch für das vorzügliche Schadensmodell: "DiRT" simuliert vom kleinen Kratzer bis zum fahrenden Schrotthaufen jeden möglichen Zustand der Wagen und setzt die Auswirkungen glaubwürdig um. Das gilt auch für die Strecken, auf denen jedes einzelne Objekt mit einer überzeugenden Physik ausgestattet ist. Selten hat ein Rennspiel so realistisch die Kollision mit diversen Streckenbegrenzungen dargestellt, wie "DiRT".
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