Und ewig lockt der KriegIm vergangenem Jahr zeigte Regisseur Clint Eastwood mit seinem monumentalen Kino-Doppelpack "Letters from Iwo Jima" und "Flags of our Fathers" eindrucksvoll die Schrecken des Krieges. Auch "Airborne", der neueste Zugang zur "Medal of Honor"-Reihe, versucht, den zweiten Weltkrieg mit kinoreifer Inszenierung zu zeigen. Aber im Gegensatz zu Eastwoods Filmen wirkt EAs neuester Kriegs-Shooter eher wie routiniertes Blockbusterkino. Dabei thematisiert der Titel mit seiner hochmodernen Technik ein durchaus interessantes Thema: den Fallschirmabsprung der amerikanischen Truppen hinter feindlichen Linien. "Airborne" erscheint am 13. September 2007 für PC und Xbox 360, die Portierung für die Playstation 3 soll spätestens im November folgen.
Freier FallDie sechs Missionen in "Airborne" führen den Spieler in der Rolle des US-Paratroopers Boyd Travers in die genretypischen Gegenden des Kriegsjahres 1943. Im Gegensatz zu früheren Titeln der Serie bietet der jüngste Zugang allerdings eine andere Herangehensweise an die Schlachten in Italien, Holland und natürlich Deutschland. Jede Mission beginnt an Bord eines schwer unter Beschuss stehenden US-Flugzeuges. Auf einer Karte kann der Spieler den Ort des Absprungs bestimmten und so den Verlauf der Mission entscheiden. Der Absprung selbst ist jedes Mal beeindruckend. Die Angst in den Augen der Kameraden ist ebenso überzeugend eingefangen wie der Fall selbst, bei dem das Spiel einen beeindruckenden Blick auf die unter einem liegenden Schlachtfelder offenbart. Allerdings ist der Sinn des Absprungs eher optischer Natur. Am Boden angelangt betritt das Gameplay von "MoH: Airborne" wieder ausgetretene Genrepfade.
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