Legal, illegal... halblegalDie "Need for Speed"-Reihe ist nicht eben ein Musterbeispiel für spierlerische Weiterentwicklung. In den letzten Jahren hat sich abseits der Tuningschlachten und Nachtrennen von "NfS Underground" oder "Carbon" nicht wirklich viel getan. Mit der neuesten Ausgabe "Need for Speed. Pro Street" will Publisher Electronic Arts nun wieder ein wenig Innovation in die Serie bringen. Dazu wurde das Geschehen von den illegalen Nachtrennen in ein eher klassisches Szenario verlegt. In "Pro Street" geht es zwar ebenfalls um Straßenrennen, allerdings deutlich gesitteter als in den Vorgängern. Spielerisch geht das neue "Need for Speed" eher in Richtung der alten Teile der Serie, etwa "NfS Porsche", ohne dabei den für viele Fans essentiellen Tuning-Teil außer Acht zu lassen. "Need for Speed: Pro Street" erscheint am 22. November 2007 für PC und alle Konsolen.
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"Pro Street" verzichtet auf eine flache Story im Stil von "The Fast and the Furious" ebenso, wie auf wilde, wenn auch nervige Verfolgungsjagden mit der Polizei. Stattdessen schlüpft der Spieler in die Rolle des Fahrers Ryan Cooper und verfolgt das Ziel, der beste "Street Racer" zu sein. Dazu tritt man an Renntagen gegen die computergesteuerte Konkurrenz an. "Pro Street" bietet vier verschiedene Competitions, die Abwechslung ins Spiel bringen. Beim klassischen Rennen gilt es, sich gegen ein Fahrerfeld aus acht Konkurrenten durchzusetzen. In anderen Events muss der Spieler bestimmte Zeiten bei Checkpoints unterbieten oder wie im Drifting-Kurse absolvieren, die dank verbesserter Fahrphysik deutlich anspruchsvoller sind als bei den Vorgängern. Neu sind die Drag-Races, bei denen vor dem Anfahren die Reifen auf die richtige Temperatur "gedreht" werden müssen. Das sieht zwar cool aus, wird aber auf Dauer langweilig. Für gewonnene Rennen gibt es Geld, dass in neue Autos und aufwändiges Tuning investiert werden kann. Motivierend: Dominiert man einen Renntag, spendiert "Pro Street" extra schicke Autos.
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