Konkurrenz für Tony Hawk |
In den letzten Jahren hatte Activisions "Tony Hawk"-Serie quasi keinerlei Konkurrenz im Bereich der Skateboard-Spiele zu befürchten. Dank Electronic Arts wird das ab dem 28. September anders, denn dann erscheint mit "Skate" für PS3 und Xbox 360 ein schwergewichtiger Herausforderer für den Altmeister. Wer nun aber glaubt, dass sich EA dabei auf das Abkupfern des bewährten Hawk'schen Spielprinzip beschränkt, wird überrascht sein. "Skate" legt deutlich mehr Wert auf eine realistische Umsetzung des Sports. Statt mit übertriebenen Trickstafetten und Sprüngen von Hochhäusern zu locken, konzentriert sich "Skate" auf eine glaubwürdige Simulation des Skateboardens. Der Clou dabei ist die Steuerung: Statt die diversen Tricks einfach per Knopfdruck auszulösen, ahmt der Spieler die Bewegung des Skateboards mit dem rechten Analogstick nach. Eine gewagte Entscheidung der Entwickler, da der Spagat zwischen Realismus und Spielbarkeit schon so manchem Sportspiel Probleme bereitet hat.
Hit the Streets |
Wie bei "Tony Hawk" ist auch in "Skate" ein Storymodus die Basis des Spiels. Als Amateuskater (dessen Aussehen frei wählbar ist) bewegt man sich frei durch eine fiktive Stadt, die in vier Bezirke eingeteilt ist. Die Spielwelt ist nicht nur riesig sondern auch deutlich realistischer als bei der Konkurrenz - die Suche nach guten Plätzen zum Skaten ist ein wichtiger Motivationsfaktor des Spiels. Unterwegs stellen andere Skater dem Spieler immer wieder Aufgaben, die meistens auf das Nachahmen von Tricks hinauslaufen. Gelingt die Aufgabe, gibt es nicht nur Respekt sondern auch Bares. Damit kauft man sich besseres Equipment oder coole Klamotten. Besonders erfolgreiche Skater heimsen Sponsorenverträge ein und schaffen es auf die Titelseite des Skateboardmagazins. Das ultimative Ziel in "Skate" ist die Teilnahme an den populären X-Games, wo man sich mit den besten Skatern der Welt misst. Im Gegensatz zur "Tony Hawk"-Reihe ist es in "Skate" nicht möglich, die Fähigkeiten des Alter Egos auszubauen. Das kann frustrieren, da einige Aufgaben sehr happig geraten sind - hier hilft nur Durchbeißen und es immer wieder probieren.
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