Liga-Alltag oder großer Fußball?Es ist Herbst - auch in der Championsleague! Das Abeschneiden der deutschen Clubs auf Europas großer Fußballbühne ist in dieser Saison bisher eher durchwachsen. Mit der neuen Ausgabe von EA Sports "Fussball Manager" können passionierte Nachwuchsmanager zumindest am PC versuchen, den Ruf des deutschen Clubfußballs zu retten. Das Kölner Entwicklerteam Bright Future um Managerguru Gerald Köhler haben sich dabei in erster Linie auf Finetuning gesetzt, spielentscheidende Neuerungen sind im "FM 08" eher rar gesät. Dafür wurde die Datenbank nochmals vergrößert und enthält nun mehr bis ins Detail nachgebaute Originalteams als je zuvor. Lohnt der Umstieg auf den "Fussball Manager 08" auch für Besitzer des Vorgängers nebst Erweiterung "Verlängerung"? Die Entscheidung fällt am 30. Oktober 2007, wenn der neue "FM" im Handel erscheint.
Neue Schale, alter Kern |
Beim ersten Start der neuen Ausgabe fällt sofort das neue Menüoberfläche auf. Der "FM 08" verabschiedet sich von den hellen Tönen des Vorgängers und präsentiert sich nunmehr in einem schicken, dunklem Design. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, weiß nach einiger Zeit aber durchaus zu gefallen. Bright Future hat die Menüs nicht nur optisch überarbeitet, sondern auch aufgeräumt, so dass das Handling des "FM 08" ein gutes Stück komfortabler ist. Unter der neuen Oberfläche steckt das selbe spielerische Grundmodell, dass schon in den vergangenen Jahren größtenteils überzeugte. Völlig überarbeitet wurde der Transfermarkt. So ist es nun nötig, Spieler ausführlich zu scouten, wenn man ihre Fähigkeiten kennenlernen will. Auch die Verhandlungen mit anderen Clubs wurden überarbeitet und wirken dank neuen Optionen deutlich dynamischer. Dennoch ist es nach wie vor recht einfach, gute Spieler bei durchschnittlichen Clubs zu halten, was der grundlegend realistischen Atmosphäre des "FM" einen negativen Beigeschmack verleiht. Ebenfalls neu ist der Trainingsmodus. Hier kann jedem Spieler des Clubs ein individuelles Trainingsprogramm auferlegt werden, was dank neuer Methoden zur Leistungsauswertung der Kicker sinnvoll umgesetzt ist. Zudem ist die Entwicklung von jungen Spielern eine gute Ecke glaubwürdiger geworden, was gerade finanzschwachen Vereinen zugute kommt.
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