Es ist Krieg! |
In Warfare kommt es darauf an, den Hauptkern der gegnerischen Basis zu vernichten. Dazu müssen strategisch wichtige Punkte erobert werden, was wahlweise mit kräftiger Feuerkraft oder aber durch den Transport eines Orbs zum Knotenpunkt geschieht - der Träger der Energiekugel ist dabei natürlich äußerst verwundbar. Eine große Rolle spielen dabei die unterschiedlichen Fahrzeuge, die vom schnellen, aber schlecht gepanzerten Raptor bis hin zum riesigen Darkwalker der Necris reichen. Der richtige Einsatz der Verhikel kann über Gedeih und Verderb der Schlachten entscheiden. Ein netts Zusatzfeature ist das Hoverboard, mit dem sich jeder Spieler jederzeit deutlich schneller fortbewegen kann als zu Fuß. So ist man schnell zurück im Schlachtgetümmel, was bei den Teils riesigen Karten wirklich hilfreich ist. Die Kehrseite: Auf dem Board ist man wehrlos gegen Angriffe... Apropspos Karten: Die Entwickler haben sich sichtbar viel Mühe gegeben, jeden Level absolut individuell zu gestalten, was geglückt ist - Langeweile kommt so gut wie nie auf, und auch die klassische Map Deck 16 feiert ein Comeback. Grafisch setzt das neue "UT" Maßstäbe bei Multiplayer-Shootern. Die hochgelobte "Unreal Engine 3" zaubert ein wahres Effektfeuerwerk auf den Schirm, was besonders Besitzer von High End-Rechnern freuen wird. Aber auch auf Systemen der Mittelklasse läuft "UT 3" noch sehr annehmbar, wenn auf ein paar Details verzichtet wird - schön ist es auch dann noch!
Computer-Nachrichten.de Meinung |
"Unreal Tournament 3" wird Fans der Reihe gefallen! Epic ist bei der Entwicklung auf Nummer Sicher gegangen und hat möglichst wenig an der Erfolgsformel verändert, die gerade den Erstling zu einem Klassiker machen. "UT 3" bietet schnelle, unkomplizierte Shooter-Action, die Profis genauso gefällt wie Neulingen. Die freuen sich besonders darüber, dass im Vergleich zu neueren Genre-Kollegen wie "Quake Wars" auf ein komplexes Klassensystem ebenso verzichtet wird wie auf übertriebenes Taktik-Geplänkel. Auf der anderen Seite hätten es vielleicht ein paar Neuerungen mehr sein dürfen. Bei den Waffen hat sich bis auf einige Details und Wechsel (der Impact Hammer aus dem ersten Teil ersetzt die Shield Gun aus "UT04") wenig getan und auch der Single-Playermodus ist eher bescheiden ausgefallen. Aber in seiner Kerndisziplin glänzt "Unreal Tournament 3" mit kurzweiligen und erfrischend altmodischen Multiplayer-Action in tollen Karten. Und dank hervorragender Modding-Tools dürfte die Fangemeinde schon bald für reichlich Map-Nachschub sorgen!
Boris Hofferbert |