Auftritt des SerienmeistersDer Ende Oktober ist fast schon traditionell eine Zeit der Vorfreude für Fußball-Zocker auf der ganzen Welt, denn um diese Zeit bringt Konami meistens eine neue Version seiner brillanten Fußballsimulation "Pro Evolution Soccer" auf den Markt. Diesmal ist der 25. Oktober der Feiertag der "PES"-Fans. Erstmals verwendet Konami eine Jahreszahl im Titel, ähnlich wie es EA Konkurrenten "Fifa". Der hatte - von der mauen PC-Version einmal abgesehen - im September schon ordentlich vorgelegt. Aber auch "Pro Evolution Soccer 2008" hat einiges zu bieten, der Namenswechsel geht einher mit großen spielerischen und vor allem optischen Veränderungen. Denn mit dem neuen Teil der Reihe kommt "PES" endlich auf den NextGen-Konsolen an und sieht auf Xbox 360 und PS3 deutlich besser aus als auf der Vorgängergeneration. PC-Kicker können aufatmen, denn anders als EA spendiert Konami der Version für den Rechenknecht ebenfalls fortschrittliche Grafik.
Ein bisschen mehr von Allem |
Im Vergleich zum vorangegangen sechsten Teil bietet "PES 2008" deutlich mehr Lizenzen von Vereinen und Nationalmannschaften, kommt aber nach wie vor nicht an EA Sports Flaggschiff heran. In Sachen Spielmodi hat sich recht wenig getan, auch wenn Erfolge und Misserfolge in der Meisterliga (dem Managementteil von "PES") jetzt mit kleinen Videos illustriert werden - das sorgt zumindest anfangs für zusätzliche Motivation. Zusammen mit dem gelungen Multiplayerpart sind nach wie vor lange Fußballnächte vor TV und Monitor garantiert. Das liegt aber vor allem an den spielerischen Verbesserungen, die nach einigen Probespielen sehr deutlich ins Gewicht fallen. So setzt "PES 2008" die physischen Aspekte des Rasensports deutlich glaubwürdiger um als die Vorgängern: Zweikampfe und Körpereinsatz zwischen den virtuellen Kickern sehen deutlich ruppiger und damit echter aus als vorher. Der Spielablauf hat im Vergleich zum sechsten Teil etwas an wieder etwas an Tempo zugenommen, ohne dadurch seinen Simulationscharakter zu verlieren.
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