Neben der "Titan Quest"-Erweiterung
"Immortal Throne" wartet in diesen Tagen noch ein interessanter Titel auf die Fans von Action-Rollenspielen. Die Rede ist von "Silverfall" vom französischen Entwickler Monte Cristo. Darin kümmert man sich in reinrassiger Hack'n'Slay-Manier um den Wiederaufbau einer zerstörten Fantasy-Stadt. Mit seiner ungewöhnlichen Spielwelt, der hintergründigen Geschichte und einer eigenwilligen Comic-Grafik will sich "Silverfall" aber vom Action-RPG-Einheitsbrei absetzen. Ob das gelingt, zeigt sich spätestens am 9. März, wenn "Silverfall" in den Handel kommt.
Das Spiel startet mit einem interessanten Tutorial, in dem der Spieler in der Rolle eines Magiers der Zerstörung der Stadt "Silverfall" durch eine Armee von Untoten beiwohnt. Im Verlauf dieser Einführung segnet leider auch der gespielte Magier das Zeitliche. Der Sprung in die Gegenwart: Silverfall liegt in Trümmern und es ist fortan die Aufgabe des Spielers, die zerstörte Stadt wieder aufzubauen. Für seinen Charakter wählt man aus eine von vier typischen Fantasy-Rassen aus, namentlich Menschen, Goblins, Elfen oder Trolle. Fortan zieht man hinaus in die riesige Welt Nelwë, um das Übel auszurotten, das die eigene Heimat zerstörte. "Silverfall" spielt sich dabei wie ein typischer Vertreter des Genres: Man ist eigentlich stets von Monstermassen umzingelt, die mit verschiedenen Nah- und Fernkampfwaffen sowie Magie erledigt werden können. Der Clou dabei: "Silverfall" zwingt dem Spieler nicht in ein starres Klassen-Korsett, sonder lässt ihm nahezu völlige Freiheit bei der Entwicklung des eigenen Charakters. Ein schwertkämpfender Feuermagier ist also ebenso spielbar wie ein Heiler, der auch austeilen kann. Im späteren Spielverlauf empfiehlt sich aber trotz aller Freiheit eine Spezialisierung der Figur, da der Schwierigkeitsgrad stark ansteigt.