Das Ende einer ÄraDas Online-Rollenspiel "Guild Wars" hat sich weltweit eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Seit 2005 haben sich über drei Millionen Spieler durch die drei bisher erschienen Teile "Prophecies", "Factions" und "Nightfall" geschlagen, und noch immer fasziniert der Mix aus Story-Rollenspiel und Player-versus-Player-Duellen unzählige Spieler, was die gut gefüllten Server beweisen. Umso trauriger wird die Fangemeinde darüber sein, dass mit "Eye of the North" Ende August der Abschluss des klassischen "Guild Wars" bevorsteht, die Entwicklung eines komplett neuen Nachfolgers läuft bereits auf Hochtouren. Aber Entwickler ArenaNet hat sich zum Ende der Saga einiges Einfallen lassen. "EOTN" ist im Gegensatz zu den anderen Teilen der Reihe nicht alleine lauffähig, sondern ein echtes AddOn, dass einen der Vorgänger benötigt. Zudem sind die Inhalte der Erweiterung ausschließlich Charakteren auf Level 20 vorbehalten, aber der ist in "Guild Wars" bekanntlich schnell erreicht.
Auf in die Unterwelt |
Die Geschichte von "Eye of the North" spielt sechs Jahre nach den Ereignissen im ersten "Guild Wars"-Titel "Prophecies" und führt den Spieler zurück nach Tyria, genauer gesagt in dessen Norden. Noch immer tobt der Krieg gegen die Char, aber in den nördlichen Minen erhebt sich ein noch schlimmerer Feind, die aus gutem Grund so genannten Zerstörer. Im Kreuzzug gegen die neuen Fieslinge trifft man auch gleich auf zwei neue Rassen im "Guild Wars"-Universum, die magiebegabten Asura und das hünenhafte Nordvolk der Norn. Auch die Charr spielen im Verlauf der Geschichte einen umfangreicheren Part. Die neuen Völker spielen nicht nur in der Geschichte von "Eye of the North" eine wichtige Rolle, sie geben auch einen Vorgeschmack auf "Guild Wars 2", in dem sie als spielbare Charaktere auftauchen werden. Aktuell darf man die Neuen noch nicht selber steuern, aber immerhin tauchen sie unter den zehn neuen Helden auf, die "EOTN" mit bringt. Eine weitere Neuerung im AddOn sind die Dungeons, denn ein großer Teil des Spiels läuft unter Tage ab. Insgesamt 18 teilweise riesige Verliese mit jeweils eigenem Setting haben die Macher ins Spiel eingebaut. Die Dungeons sind dabei nicht streng linear aufgebaut, so dass manchmal verschiedene Wege zum Ziel führen und sogar Kämpfe vermieden werden können.
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