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Computer-Nachrichten.de | 17. August 2007 | Seite 2 von 2

Guild Wars: Eye of the North - Grandioser Abschluss der Rollenspiel-Saga


Helden für die Ewigkeit

Die Kämpfe gegen die diversen Monster und Endgegner sind in "EOTN" eine ganze Nummer deftiger geworden als in den Vorgängern. Die Designer haben den Untieren diverse Taktiken verpasst, so dass blindes Drauflosknüppeln nicht immer das Mittel der Wahl ist. Zum Glück gibt es auch stolze 150 neue Skills zu entdecken, wobei 50 davon ausschließlich für den Rollenspiel-Part reserviert sind. Natürlich gibt es auch jede Menge neuer Ausrüstung und Sets zu entdecken, um sich gegen die Widersacher zur Wehr zu setzen. Ebenfalls neu ist der Ruf, den ihr bei den einzelnen Völkern habt. Nur angesehen Helden haben Zugang zu wichtigen Quests oder besseren Handelspreisen. Neben Aufträgen verdient man Ruf am einfachsten über rassenspezifische Minigames. So lieben die Asura ein Spiel namens Polymock, eine witzige Mischung aus Schach und... Pokemon. In eine ganz andere Kerbe schlägt die Halle der Monumente. Hier können die Spieler in einer edlen Umgebung ihre Errungenschaften im "Guild Wars"-Universum verewigen, etwa ihre besten Waffen, ihre Titel oder Mini-Pets. Das ist aber nicht nur zum Angeben gedacht, sondern soll den Charakteren in "Guild Wars 2" jede Menge Vorteile bringen - genug Motivation für eifriges Sammeln dürfte also gegeben sein. Auf der technischen Seite präsentiert sich "Eye of the North" einmal mehr von seiner Schokoladenseite. Die gut zwei Jahre alte "Guild Wars"-Engine wurde erneut aufgemotzt und überzeugt mit einigen schönen Shader-Effekten, etwa bei Lavaseen. Nach wie vor sieht kein anderes Online-Rollenspiel so gut aus, zumal auch "EOTN" auf betagten Rechnern gut läuft - vorbildlich!

Computer-Nachrichten.de Meinung

"Eye of the North" ist ein äußerst gelungenes AddOn und ein würdiger Abschluss für "Guild Wars"! ArenaNet und Publisher NCSoft haben wirklich aus dem Vollen geschöpft und den Fans des Online-RPGs nochmal ein echtes Festmahl serviert. Da sich die neuen Gebiete gleich an Level 20-Charaktere richten, geht es in "EOTN" viel schneller richtig zur Sache als in den normalen "GW"-Teilen, zudem bieten die riesigen Areale viel Raum zum Erkunden (und endlich auch Dungeons!). Die Story ist ebenfalls gelungen und schlägt geschickt die Brücke zu "Guild Wars 2". Das gilt vor allem für die interessanten neuen Rassen und die Halle der Monumente, die dem Sammelwahn nach Errungenschaften und Waffen nochmals anfachen sollte. Kurzum: Alle "Guild Wars"-Fans können bei "Eye of the North" bedenkenlos zugreifen. Viel besser kann man die Wartezeit auf den Nachfolger nicht überbrücken!

Boris Hofferbert






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