Ende der DSA-Durststrecke in Sicht"Das Schwarze Auge" gilt als deutsche Antwort auf das amerikanische Pen&Paper-Rollenspiel "Dungeons&Dragons". Millionen von Rollenspielern treffen sich regelmäßig, um in die umfangreiche Welt von "DSA" abzutauchen und mit Fantasie und Würfeln unzählige Abenteuer zu erleben. Angesichts der großen Fanbasis ist es umso verwunderlicher, dass es seit "Das Schwarze Auge" seit Attics Nordland-Trilogie (bestehend aus "Die Schicksalsklinge", "Sternenschweif" und "Schatten über Riva") keine Versoftung des Rollenspielstoffs mehr gegeben hat. Die Berliner von Radon Labs wollen das im kommenden Jahr endlich ändern, denn dann erscheint mit "Drakensang" endlich wieder ein DSA-Computerrollenspiel. Basierend auf der aktuellen vierten Edition des DSA-Regelwerkes und mit alten RPG-Tugenden wie Rundenkampf, Gruppendynamik und einer klassischen Fantasywelt soll "Drakensang" ein unvergessliches Rollenspielerlebnis werden.
Ärger mit DrachenDie Geschichte von "Drakensang" stammt aus der Feder von mehreren Autoren von DSA-Romanen. Alles beginnt in Avestreu, einem kleinen Dorf mitten in Aventurien. Eine mysteriöse Mordserie macht schnell Schluss mit der Idylle. Auf der Suche nach den Tätern offenbart sich der Grund des Übels: Drachen! Die Story verspricht viel Fantasy-Pathos, soll aber laut den Entwicklern viele Wendungen und Überraschungen bereithalten. Der Hauptfigur des Spiels kann zu Beginn eine Klasse aus dem typischen DSA-Fundus verpasst werden. Überhaupt will sich Radon Labs recht eng an die Regeln der Papiervorlage halten, Neulinge aber nicht überfordern. Zudem wollen die Entwickler (im Gegensatz zu den klassischen DSA-Spielen) auf die Implementierung von überflüssigen Talenten und Fähigkeiten verzichten, um das Gameplay nicht unnötig aufzublähen.
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