Gute Nachricht aus Fernost! |
Es kommt selten vor, dass um die bloße Ankündigung eines Spiels soviel Brimborium gemacht wird, wie am vergangenen Wochenende. Nicht weniger als das vollbesetzte Olympiastadion der südkoreanischen Hauptstadt Seoul nutzte Blizzard Entertainment als Bühne für die Nachricht, auf die Echtzeitstrategiefans seit fast zehn Jahren warten: "StarCraft 2" kommt! Mit einem imposanten Teaser-Trailer, in dem ein Terraner-Marine sich für die Schlacht rüstet, wurden die langwährenden Gerüchte um den zweiten "StarCraft"-Teil endlich bestätigt. Das das ganze in Korea geschah, ist kein Zufall, denn in keinem anderen Land der Welt ist der Echtzeit-Klassiker populärer. "StarCraft"-Multiplayeturniere locken im fernen Osten Millionen vor die Fernseher, erfolgreiche Spieler werden wie Popstars gefeiert. Aber auch im Rest der Welt hat "StarCraft" eine gigantische Fangemeinde, gilt es doch bis heute als das Paradebeispiel für exzellente Spielbarkeit und perfektes Balancing. "StarCraft 2" tritt also in gigantische Fußstapfen. Wann der Titel erscheint, ließ Blizzard offen. Spekulationen, dass das Spiel noch 2007 kommt, dürften aber etwas zu optimistisch sein.
Der Dreikampf geht weiterMittlerweile hat Blizzard mehr Infos über die Fortsetzung durchsickern lassen und bewegte Bilder aus einer frühen Alpha-Fassung veröffentlicht. Die Story von "StarCraft 2" wird unmittelbar an die Ereignisse der Erweiterung "Brood War" anknüpfen und den Konflikt zwischen Terranern, Protoss und Zerg weiterspinnen. Auf eine neue Rasse will Blizzard dabei ebenso verzichten wie auf große Veränderungen im Gameplay. Stattdessen wird auf konsequente Weiterentwicklung gesetzt: Viele Einheiten aus dem Erstling werden mit neuen Fähigkeiten versehen, zudem hat jede Armee diverse Neuzugänge zu verzeichnen. Wie im ersten Teil gilt dabei weiterhin das bewährte Stein-Schere-Papier-Prinzip, für jeden Angriff gibt es ein Gegenmittel. Neuerdings hat jede Fraktion eine besonders starke Einheit, die gegen entsprechend hohe Kosten in die Schlacht geschickt werden kann. Bekannt ist bislang das Protoss-Mutterschiff, das seine Angreifer unter anderem in ein schwarzes Loch saugen kann.
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