NextGen-TennisKnapp sieben Jahre ist es inzwischen her, dass SEGA auf der DreamCast den ersten Teil des spaßigen Arcarde-Tennisspiels "Virtua Tennis" veröffentlichte. Mit seinem einfachen, aber dennoch herausfordernden Spielkonzept kann der Titel bis heute überzeugen. Da die DreamCast inzwischen Konsolengeschichte ist und zudem mit Xbox 360 und PS3 die nächste Generation der Daddelkisten auf dem Markt ist, entschied sich Sega dafür, "Virtua Tennis" in die dritte Runde zu schicken. "Virtua Tennis 3" erscheint am 30. März für PC, PS3, Xbox 360 und Playstation Portable.
Spiel, Satz und Sieg in fünf Minuten |
Wie seine Vorgänger ist auch "Virtua Tennis 3" alles andere als eine Vollblut-Simulation des weißen Sports. Die Spielengine erlaubt es auch Anfängern, schnell spektakuläre Ballwechsel auf den Court zu zaubern. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn was "Virtua Tennis 3" bei einem einfachen Ball an Animtationen abfeuert, ist beeindruckend. Das Spiel ist verdammt schnell und fordert trotz seiner einfachen Steuerung (drei Knöpfe genügen) volle Konzentration. Dabei hängt ein erfolgreicher Schlag in erster Linie davon ab, den virtuellen Tennisprofi optimal zu positionieren. Das optimale Timing ist die eigentliche Herausforderung von "Virtua Tennis 3" und sorgt dafür, dass das Spiel alles andere als einfach ist. Allerdings können die langen Ballwechsel in Fünfsatz-Matches ermüdend werden, wenn auch der dritte vermeintlich perfekte Schmetterball wieder zurück kommt. Zumal es leider nahezu unmöglich ist, den Gegner mit gut getimeten Lobs auszukontern. Insgesamt ist das Spielgefühl aber sehr gut gelungen.
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