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Computer-Nachrichten.de | 14. September 2007 | Seite 1 von 2

World in Conflict: Brachiales Echtzeitstrategie-Multiplayer-Highlight mit Prachtgrafik


War is coming home...

Mit diesem dezent makabren Slogan promoten die schwedischen Entwickler von Massive Entertainment ihr brachiales Echtzeitstrategiespiel "World in Conflict". Das behandelt die fiktive Eskalation des kalten Krieges: 1989 besetzt die Sowjetunion aus Angst vor dem Machtverlust durch die deutsche Wiedervereinigung erst halb Europa und greift dann auch die USA an. Das düstere Szenario ist die Vorlage für einen der packendsten und bestaussendsten Genrevertreter seit Langem."WiC" beeindruckt mit schneller, umklozierter Action, ohne dass dabei die strategische Tiefe vergessen wird. Gerade der Multiplayer-Part des Titels hat das Zeug, ein echter Dauerbrenner zu werden. Die Teilnehmer der Schlachten übernehmen dabei verschiedene Aufgaben innerhalb der Armeen, etwa die Panzertruppen, die Lufteinheiten oder die Infanterie. Erfolgreich ist nur, wer im Team zusammenspielt und sich aufeinander verlassen kann - hier erinnert "World in Conflict" eher an taktische Multiplayer-Shooter wie "Counterstrike" oder "Battlefield". Aber auch die Singleplayer-Kampagne des Bombast-Strategical hat es in sich und überzeugt mit einer mitreißenden Story, die geschickt zwischen globalen Auswirkungen und Einzelschicksalen hin- und herspringt. "World in Conflict" erscheint am 21. September 2007 für den PC.

Kommandieren und erobern

"WiC" lässt Strategie-Standardkost links liegen. Statt mit dem Aufbau einer Basis beginnt man sofort mit einer fertigen Armee, die vor den Missionen mit einem bestimmten Budget zusammengestellt wird. Auch während der Kämpfe muss man sich nicht mit dem Sammeln von Ressourcen aufhalten, der Truppennachschub kommt automatisch an die Front. Als reines Kanonenfutter sollten die Einheiten aber nicht unbedingt herhalten, denn die Aufstockung dauert eine Weile. Im Gegensatz zu "Total Commander" erschlägt "World in Conflict" den Spieler nicht mit Truppentypen, sondern beschränkt sich auf eine übersichtliche Anzahl - das kommt gerade Einsteigern zu Gute. Das Kriegsgerät entspricht dabei recht genau den Zuständen der damaligen Zeit. Besonders wichtig ist in "WiC" die strategische Vorgehensweise bei den Feldzügen. Durch die Eroberung von strategisch wichtigen Stellungen gibt es nämlich Punkte, die den Einsatz von Spezialmanövern ergmöglichen. Diese reichen von Aufklärungsflügen über das Flächenbombardierungen bis hin zum vernichtenden Angriff mit Chemie- oder gar Atomwaffen.






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