Wo der Hot-Button wirklich zuschlägt! |
Im "Mega-Quiz" dürfen erstmals bis zu acht Spieler zu den Buzzern greifen, die eines von 16 gewohnt abgedrehten Alter-Egos wählen dürfen. Der Spielablauf wurde dabei überarbeitet und um einige neue Spielrunden erweitert. So bietet "Glücks-Buzz" die Möglichkeit, einem Gegenspieler eine ungewollte Fragenkategorie zuzuschustern, "Und tschüss!" stellt fiese Schätzfragen nach dem Prinzip "mehr oder weniger" und im "Hexenkessel" gilt es, durch Minispiele wie Pferdewetten Punkte zu verdienen. Apropos Punkte: Diese werden im Finale der Show in Zeit umgerechnet. Wer richtig antwortet, bekommt einen Bonus, falsche Antworten bedeuten Zeitabzug. Das macht "Buzz" zusätzlich spannend, denn selbst der Letztplatzierte hat mit cleveren Antworten noch die Chance auf den Sieg. Insgesamt machen die spielerischen Neuerungen einen guten Eindruck. Sehr schön ist die Möglichkeit, das Spiel individuell zu gestalten. Ungeliebte Runden bleiben so außen vor. In Sachen Präsentation hat sich gegenüber den Vorgängern nicht allzuviel getan. Das "Buzz"-Studio ist ein wenig größer und auch die Animationen der virtuellen Kandidaten haben zugelegt und sind gewohnt witzig. Quizmaster Buzz ist wieder TV-gerecht penetrant und kann dünnhäutigen Spielern mit der Zeit ein wenig auf die Nerven gehen. Insgesamt ist die Präsentation von "Buzz! Das Mega-Quiz" aber absolut zweckmäßig und geht damit voll in Ordnung.
Computer-Nachrichten.de MeinungDer vierte Teil der "Buzz"-Reihe ist gleichzeitig der zugänglichste. Das Balancing der Fragen ist besser gelungen als bei "Das große Quiz" und beschränkt sich dabei nicht auf bestimmte Themengebiete wie die Sport- und Musikableger von "Buzz!". Auch die neuen Spielrunden wissen zu überzeugen. Da mag man es verschmerzen, dass sich der eine oder andere Rechtschreibfehler in die Texte eingeschlichen hat oder Moderator Buzz durchaus mal etwas weniger nervig sein könnte. Das Wichtigste der Serie ist allerdings der Partyfaktor - und der ist auch im vierten "Buzz!" nahezu unschlagbar hoch. Ob mit der lieben Familie oder mit den Kumpels beim Biertrinken: Je mehr Leute quizzen, desto größer der Spaß. Das gilt freilich auch umgekehrt: Solisten sollten die Finger von den Buzzern lassen, denn gegen Computer-Mitspieler kommt keine echte Freude auf.
Boris Hofferbert |