Hype und WirklichkeitSeit den ersten Trailern von "Assassin's Creed" war der Hype um das neue Action-Adventure aus den Montreal-Studios von Ubisoft gigantisch. Der Next-Gen-Titel sollte die besten Elemente der hauseigenen Hit-Serien "Prince of Persia" und "Splinter Cell" verbinden und filmreife Schleich-Action in einer atemberaubenden Mittelalter-Kulisse inszenieren. Zumindest letzteres ist Ubisoft hervorragend gelungen, "Assassin's Creed" gehört optisch und erzählerisch zu den besten Spielen des Jahres. Auch in Sachen Gameplay überzeugt der Titel, wenn er auch nicht ganz so revolutionär geworden ist, wie erwartet. Seit dem 16. November können sich PS3- und Xbox 360-Besitzer meuchelnd in die dunklen Zeiten der Kreuzzüge stürzen. Die PC-Umsetzung von Assassin's Creed wird folgen, wann genau, ist allerdings noch ungewiss. Ubisof rechnet mit einem Release im Dezember.
Tod den Templern |
Der Spieler schlüpft in die Rolle des Assassinen Altair, der bei seiner Gilde in Ungnade gefallen ist und deshalb seines Ranges enthoben wurde. Um seinen alten Status wiederzuerlangen, erhält Altair die Aufgabe, neun Mitglieder des verfeindeten Templerordens zu eliminieren. Von dieser Ausgangssituation entwickelt sich eine überraschend vielschichtige Geschichte, die nicht nur im Jahre 1192, sondern auch zu einem kleinen Teil in der Neuzeit spielt. Spielerisch zeigt sich "AC" dabei überraschend frei, die Reihenfolge, in der die Auftragsmorde angegangen werden, ist dem Spieler überlassen. Man bewegt sich als Altair in drei riesisigen und sehr detailliert nachgebildeten Städten, namentlich Jerusalem, Damaskus und Akkon. Dabei gilt es zunächst, Informationen über das Opfer herauszufinden. Dazu sucht man Informanten auf, die für ihr Wissen manchmal Gegenleistungen verlangen. Allerdings ist es auch möglich, die Infos per Diebstahl zu verschaffen oder aber aus den Informanten rauszuprügeln. Allerdings sollte man sich dabei nicht erwischen lassen, denn sonst hat man die Stadtwachen auf den Hals.
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