Gleicher Name, neues SpielVor knapp einem Jahr hat Ubisoft seine renommierte "Tom Clancy's Ghost Recon"-Reihe mit "Advanced Warfighter" ein moderneres und vor allem actionreicheres Gewand verpasst. Mit Erfolg, denn "GRAW" kam sowohl bei Kritikern als auch bei Fans hervorragend an. Während sich Xbox 360-Besitzer schon seit März durch die Fortsetzung des Taktik-Shooters ballern, erscheint der zweite Teil erst am 28. Juni 2007 auf dem PC. Der Grund für die Verspätung: "GRAW 2" auf dem PC orientiert sich spielerisch mehr an den alten "Ghost Recon"-Teilen, es ist also deutlich taktiklastiger als auf der Microsoft-Konsole. Damit will Ubisoft Langzeit-Fans der Reihe entgegenkommen, die mit dem ersten "GRAW" nicht viel anfangen konnten. Daher wird die PC-Fassung auch von einem anderen Studio entwickelt (nämlich Grin) als die Xbox-Fassung.
Captain Mitchell kommt nicht zur Ruhe |
Die Story von "GRAW 2" beginnt direkt nach den Ereignissen des Erstlings. Zwar wurden da die Präsidenten der USA und von Mexiko vor Anschlägen gerettet, doch die mexikanischen Rebellen sind noch lange nicht geschlagen. Die Fieslinge marschieren kurzerhand in die USA ein und verbreieten Angst und Schrecken. Der Spieler schlüpft also wieder in die Rolle von Captain Scott Mitchell, Anführer der Spezialeinheit Ghosts, um den Terroristen das Handwerk zu legen. 72 Stunden hat er dafür Zeit, denn dann wollen die Rebellen eine Atombombe zünden. Anders als im Vorgänger finden die Kämpfe diesmal nicht nur in engen mexikanischen Städten, sondern auch auf offenen Feldern und anderen Szenarien statt. Wer die Xbox 360-Version von "GRAW 2" kennt, dem fällt schnell auf, dass die PC-Fassung zwar identisch in Story und Zwischensequenzen ist, die Levelkarten aber völlig anders aufgebaut sind. Dadurch verlangt Grin dem Spieler viel mehr taktische Aufmerksamkeit ab. Zwar ist auch im 360-Pendant Aufklärungsarbeit und vorsichtige Planung nötig, auf dem PC wird das ganze aber noch viel deutlicher.
|