Volle Kontrolle |
Die athletische Titelfigur von "Prince of Persia" bietet traditionell eine ganze Menge unterschiedlicher Bewegungen. Ubisoft ist es gelungen, die Kontrollmechanismen des Prinzen an die Sensorsteuerung der Nintendo-Konsole anzupassen. Mit dem Nunchuk-Controller steuert man die Bewegung des Prinzen, während die WiiMote für diversen Angriffe genutzt wird. Wie bei "Zelda" führt das Herumschwenken der Fernbedienung zu Schlagkombinationen. Das geht zwar nicht ganz so intuitiv von der Hand wie bei Kollege Link, funktioniert nach einiger Übung aber sehr gut. Die PSP-Steuerung ist erwartungsgemäß an die der PS2 angelegt und geht ebenfalls gut von der Hand. Grafisch hinterlässt "Rival Swords" einen gemischten Eindruck. Während die Animationen sowohl auf Wii als auch auf PSP sehr flüssig (und im Gegensatz zu "Revelations" auch ruckelfrei) ablaufen, wirken die Grafiken speziell auf der Nintendo-Konsole teils extrem verwaschen. Auch der happige Schwierigkeitsgrad von "The Two Thrones" wurde für die Konvertierungen nicht entschärft und sorgt besonders zum Schluss des Spiels für einige Frustmomente.
Computer-Nachrichten.de MeinungDas Wii-Debüt von "Prince of Persia" ist insgesamt gelungen. Auch wenn die Grafik eher an alte Gamecube-Titel erinnert und der hohe Schwierigkeitsgrad dazu animiert, die WiiMote lachend an die Wand zu schleudern, macht "Rival Thrones" eine Menge Spaß. Das liegt - wie so oft bei Wii-Spielen - an der gelungenen Steuerung, die schnell in Fleisch und Blut übergeht. Für den portablen Prinzen gilt im Prinzip das Selbe. Die Umsetzung ist deutlich besser gelungen als bei "Revelations" und sorgt nun endlich auch unterwegs für "Prince of Persia"-Feeling. Allerdings gilt sowohl für Wii als auch für die PSP-Version von "Rival Swords": Wer bereits "The Two Thrones" auf PC oder Konsole gespielt hat, kann sich den Neukauf sparen.
Boris Hofferbert |