Rückkehr zu den WurzelnSeit mehr als zehn Jahren sind die "Siedler" von Blue Byte nun schon auf den PC-Monitoren zu Hause. Nachdem sie zuletzt mit dem gelungenen Remake des zweiten Teils der Reihe auf sich aufmerksam machten, steht nun mit "Aufstieg eines Königreichs" der sechste Teil der Reihe in den Startlöchern. Dabei haben die Macher sich vor allem auf alte Stärken der "Siedler" konzentriert: Bei "Aufstieg eines Königreichs" liegt der Fokus wieder deutlich mehr auf dem Aufbau und der Pflege einer mittelalterlichen Stadt und ihrer Bewohner. Blue Byte hat sich große Mühe gegeben, den sechsten Teil der Reihe einerseits mit dem klassischen Charme der "Siedler" zu füllen und gleichzeitig neue Ideen in das Spiel einfließen zu lassen. "Die Siedler 6: Aufstieg eines Königreichs" erscheint am 27. September im Handel.
Ruhiger siedeln |
Egal, ob man sich für die umfangreiche Kampagne, die 16 Einzel-Missionen oder ein Endlosspiel entscheidet - am Anfang steht auch im sechsten "Siedler"-Teil der Aufbau einer einfachen Siedlung, die sich später zu einer prächtigen Stadt entwickeln soll. Die Produktionsabläufe wurden dabei im Vergleich zu früheren Ausgaben ein wenig vereinfacht. So muss etwa geernteter Weizen nicht mehr in der Mühle gemahlen werden, um zur Nahrung verarbeitet zu werden. Fans der frühen Teile werden darüber eventuell die Nase rümpfen, Neulingen kommt das aber zugute. Die Waren werden jetzt in einem Zentrallager verarbeitet, was zu einem recht zentralisierten Städtebau führt. Wie im Vorgänger wird der Spieler von einem von sechs Helden in der Siedlerwelt vertreten, die jeweils unterschiedliche Fähigkeiten mit sich bringen wie z.B. bessere Erträge im Handel. Generell ist das Gameplay von "Siedler 6" wieder deutlich ruhiger geworden als noch in "Die Erben der Könige". Kämpfe mit verfeindeten Völkern finden meistens erst spät im Spiel statt und sind dank überschaubarer Einheiten und taktischen Möglichkeiten eher ein nettes Extra als ein Spielschwerpunkt. Viel wichtiger ist es, die diversen Bedürfnisse des eigenen Volkes zu befriedigen. Das meldet sich nämlich wie in "Anno 1701" regelmäßig mit neuen Wünschen und Nöten zu Wort, auf die es zu reagieren gilt. Sind die Bürger glücklich, erreichen die Helden neue Ränge, was zum Bau von neuen Gebäuden oder besseren Straßenverbindungen führt.
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