Krieg der Welten |
Futuristische Echtzeitstrategie, drei perfekt ausbalancierte Fraktionen mit völlig unterschiedlichen Spielweisen und eine Menge Multiplayer-Spaß - wer denkt bei dieser Kombination nicht automatisch an den Echtzeit-Klassiker "StarCraft" oder dessen heiß erwartete Fortsetzung? Nun, zum Beispiel die Jungs und Mädels von Petroglyph, den Machern von "Star Wars: Empire at War". Deren neuestes Werk, "Universe at War: Earth Assault" mixt die drei großen Stärken des Blizzard-Vorzeigetitel zusammen und würzt sie mit einer ansprechenden Optik und einer klischeebehaften Story um einen Dreikampf von unterschiedlichen Alienrassen, für den sich die Streithähne ausgerechnet die Erde ausgesucht habe. Heraus kommt ein Titel, der besonders Multiplayer-Fans eine Menge Spaß machen wird. Publisher Sega bringt "Universe at War" am 30. Januar auf den Markt. Einen Monat später soll eine Konvertierung für die Xbox 360 folgen, wobei PC- und Konsolenspieler über das kostenpflichtige "Games for Windows LIVE" gegeneinander antreten können. Internet-Multiplayer ist in "Universe at War" übrigens nur über die Microsoft-Plattform möglich.
Die Außeridischen und Wir |
Die Story (und vor allem die Art und Weise, wie sie zuweilen präsentiert wird) macht den klassischen Science Fiction B-Movies der 1950er und 60er Jahre alle Ehre: Die Hierarchie, eine fiese Alienrasse, die Planeten einnimmt und aussaugt, hat sich für ihren nächsten Streifzug ausgerechnet die Erde ausgesucht. Zum Glück bekommt der relativ hilflose Planet von den Novus, einer hochentwickelten Rasse von "lebendigen" Maschinen, deren Optik entfernt an diverse Lifestyle-Produkte mit einem angebissenen Apfel drauf erinnert. Dritte im Bunde sind die Masari, eine uralte, gottesgleiche Alien-Rasse, die seit Jahrtausenden unter der Erdkruste schlummern und durch den Kampfeslärm zum Leben erweckt werden. Wie bei "StarCraft" spielt man im Laufe der alle drei Fraktionen, und sie sind erfrischend abwechslungsreich. Die Menschen spielen in der Geschichte übrigens nur eine untergeordnete Rolle, abgesehen davon, dass die zerstörbaren Karten rund um den Globus einen guten Teil des grünen Planeten in Schutt und Asche legen.
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