Abenteuerlicher Blondinenwitz?Adventures erlebten in den vergangenen zwei, drei Jahren eine erfreuliche Renaissance - dem Blondinenwitz erging es derweil anders (was man durchaus als Glück bezeichnen darf). Soll "So Blonde", das neue Adventure aus der Feder von "Baphomet's Fluch"-Designer Steve Ince nun der Versuch sein, dem platten Witz zu neuem Glanz verhelfen? Auf den ersten Blick mag es so aussehen, ist die Protagonistin mit dem bezeichnenden Namen Sunny Blond doch nicht eben frei von oberflächlichen Klischees. Unter ihrer blonden Mähne ist die gute Sunny aber alles andere als dumm und zeigt immer wieder Herz und Köpfchen. "So Blonde" präsentiert sich als klassisches "Point&Click"-Adventure mit einem guten Schuss (seichten) Humor und einer bunten Grafik. Der Titel wird über dtp vertrieben und steht seit dem 13. März 2008 in den Händlerregalen.
Tief in der Karibik...Die gute Sunny hat's nicht leicht: In einem Moment genießt die kesse 17-Jährige noch den Luxus einer Südseekreuzfahrt, im nächsten findet sie sich am Strand einer merkwürdigen Insel wieder, ohne zu wissen, warum. Das Eiland ist zwar schön, aber leider absolut getrennt von Zugang zu Luxus wie Make-Up oder gar Handyempfang. Als dann auch noch Piraten und andere skurrile Gestalten auftauchen, macht sich die smarte Blondine auf, die Gründe für ihre mysteriöse Situation zu erforschen. Die Story von "So Blonde" ist schräg und verbeugt sich zuweilen tief vor Adventure-Klassikern, allen voran natürlich der brillanten "Monkey Island"-Reihe. An die erinnert auch der quietschbunte Grafikstil, der besonders durch die schönen Hintergründe gut gefällt. Die Figuren sind dagegen ein wenig detailarm animiert, was aber nicht allzu sehr ins Gewicht fällt.
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