Mit
Command & Conquer 3 (mehr ...) hat es EA vor rund einem Jahr geschafft, das altmodische Gameplay, dass die Serie zum Klassiker gemacht hat, mit neuem Schwung zu modernisieren. Schnelles, unkompliziertes Gameplay, gemischt mit den "C&C"-typischen B-Movie-Zwischensequenzen stellten Fans und Kritiker größtenteils zufrieden. Ende März erscheint mit "Kane's Rache" das erste Add-on für "Command & Conquer 3" und bringt eine Reihe neuer Features mit sich. So bekommen die drei Fraktionen wie im Spin-Off "Generals" je zwei Unterfraktionen mit jeweils eigener Story und speziellen Einheiten, die neuen "Epic Units" können den Verlauf der Schlacht wenden und im neuen "Global Conquest"-Modus kann man für seine Favoriten die Weltherrschaft erringen.
Kern des Add-ons ist aber die Kampagne, die sich ausschließlich mit der Brüderschaft von Nod beschäftigt. Die Story umspannt dabei stolze 20 Jahre: Von den Ereignissen kurz nach dem Ende von "Command & Conquer: Tiberium Sun" bis zu einer Phase nach dem Finale von "C&C 3" erstrecken sich die Ereignisse. Und wie sollte es anders sein, spielt der charismatisch-durchgeknallte Kane (wie immer verkörpert von Joseph D. Kucan) eine wichtige Rolle. Die Geschichte löst dabei nicht nur einige Handlungslücken des "C&C"-Universums auf, sondern verrät auch mehr über die "Karriere" des Nod-Anführers. Gleichzeitig dient sie als Einleitung für die Unterfraktionen. Da wäre etwa die "Schwarze Hand", eine Nod-Splittergruppe, deren Einheiten vor allem mit Flammenattacken für Chaos auf dem Schlachtfeld sorgen. Auf GDI-Seite fallen etwa die Steel Talons auf, deren Fahrzeuge zu den stärksten im Spiel gehören, dafür aber in Sachen Infanterie zurückhinken. Und auch die Scrin bekommen "Nachwuchs". So fällt die Fraktion "Reaper-17" vor allem durch noch mehr Möglichkeiten auf, das Tiberium in Angriffsenergie umzuwandeln.