Gegen das KlischeeVideospieler sind nicht unbedingt eine Gruppe, die in der allgemeinen Meinung besonders oft mit den Attributen "sportlich" oder "bewegungsfreudig" in Verbindung gebracht werden. Mit seiner per Bewegung gesteuerten Konsole Wii und Titeln wie "Wii Sports hat Nintendo schon gute Vorarbeit gegen die Klischees des strunzfaulen Gamers geleistet, aber jetzt gehen die Japaner noch einen Schritt weiter. Ihr neuster Streich hört auf den Namen "Wii Fit" und soll die Wii in ein vollwertiges Sportgerät verwandeln, mit dem man seine Kondition verbessert und überschüssige Pfunde abtrainieren kann. Der Clou dabei ist das mitgelieferte Balance-Board, auf dem der Spieler während des "Trainings" steht. Das kabellose Board misst anhand der Gewichtsverlagerung die Körperhaltung des Spielers und überträgt diese in das Spiel. Gleichzeitig dient das Board als Personenwaage. "Wii Fit" ist seit Ende April im Handel.
Spielerisch gegen den inneren SchweinehundInsgesamt bietet "Wii Fit" 40 Übungen in den Kategorien Yoga, Muskelaufbau, Balance und Aerobic. Das Spiel macht auf dem Bildschirm vor, was es zu tun gilt, und der Spieler ahmt die Bewegungen auf dem Balance-Board nach. Dabei gelingt "Wii Fit" eine gute Balance aus Spiel und ernsthaftem Training. In Disziplinen wie Hula-Hoop oder Skifahren dienen Miis als Spielfiguren, was an "Wii Sports" erinnert. In anderen Übungen, etwa dem Yoga oder Liegestütze werden ersetzen schattenhaft dargestellte Trainer die Knuddelwesen und geben Auskunft über die richtige Ausführung der Übungen. Unabhängig von der Darstellung funktioniert die Umsetzung der Bewegungen in das Spiel hervorragend.
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