Wii als Personal Trainer"Wii Fit" führt laufend Buch über die Fortschritte von bis zu acht Spielern, die auch untereinander verglichen werden können, was natürlich motiviert. Neben den Trainingszeiten in den einzelnen Übungen dient dabei vor allem der Body Mass Index als Anhaltspunkt. Sportmedizinisch ist das sicherlich nicht unumstritten, da "Wii Fit" etwa das Verhältnis von Körperfett zur Muskelmasse nicht berücksichtigt, aber als Fortschrittsbarometer reicht der BMI durchaus aus. Damit die Übungen nicht langweilig werden, steigen sie bei erfolgreichem Training im Schwierigkeitsgrad an. Technisch präsentiert sich "Wii Fit" absolut zweckmäßig. Die Darstellung der Übungen ist sinnvoll umgesetzt, besonders das Joggen im Mii-Park ist nett gemacht. Dazu erklingt typische Fahrstuhlmusik, die mit der Zeit ein wenig eintönig wird - Training mit der eigenen Musikauswahl ist deutlich motivierender.
Computer-Nachrichten.de MeinungDie Entwickler von Nintendo haben mit "Wii Fit" wieder mal ein gutes Händchen bewiesen. Einerseits erreicht der Titel neue Zielgruppen, die sonst nichts mit Videospielen am Hut haben, andererseits appeliert das Spiel an alle, die sich immer wieder sagen, dass man sich mal mehr bewegen müsste - immerhin kann man mit "Wii Fit" zwei angenehme Dinge miteinander verbinden. Ob das Spiel nun dazu taugt, das Fitnessstudio oder den Personal Trainer zu ersetzen, muss jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall ist "Wii Fit" aber ein gelungener Einstieg in die Welt des Sports und ein motivierendes Mittel, endlich den inneren Schweinehund zu überwinden.
Ingo Notthoff |