Rasender GenrespagatEigentlich könnte man ja meinen, der Markt für Rennspiele sei zur Zeit gesättigt. Fans von Arcade-Rennern bringen mit Krachern wie "Burnout Paradise" oder "Project Gotham Racing 4" den Asphalt zum Kochen, während "Simulanten" ihre Freude an "Forza Motorsport" oder dem Prolog von "Gran Turismo 5" haben. Doch für die Rennveteranen von Codemasters ist das kein Grund, sich zurückzulehnen. Stattdessen bringen die Briten mit "Race Driver GRID" ein Spiel auf den Markt, dass die Lücke zwischen Simulationen und Action-Rasereien schließen soll. Auf Basis der erfolgreichen "DTM Race Driving"-Serie und dem modernen grafischen Grundgerüst des Offroad-Cousins "Colin McRae DiRT" baut "GRID" auf eine Mischung aus ungewöhnlichen Rennevents, einen ausgereiften Karrieremodus und einer innovativen Zurückspul-Funktion. "Race Driver GRID" erscheint am 30. Mai für PC, Playstation 3 und Xbox 360.
Im Team an die Spitze |
Wie bei "DiRT" steht auch bei "GRID" der Karrieremodus im Zentrum des Spiels. Man startet in einem Dodge Viper und muss zunächst einmal durch klassischen Straßenrennen genug Bargeld gewinnen, um ein eigenes Rennteam zu finanzieren. Ist dies geschafft, beginnt der eigentliche Teil des Spiels. In Europa, Amerika und Japan nimmt man an über 90 Rennveranstaltungen Teil, wobei wie in früheren Ausgaben der Serie unterschiedliche Renntypen vertreten sind. So heizt man in amerikanischen Muscle Cars durch Straßenzüge von San Francisco, nimmt an Demolition Derbies Teil oder liefert sich mit hochgezüchteten japanischen Rennern actionreiche Verfolgungsjagden im Touge-Modus. Dabei kommt es darauf an, so nahe wie möglich hinter bzw. vor dem Konkurrenten zu fahren, ohne diesen zu berühren. Mit Renngewinnen werden nicht nur neue Lizenzen und Autos finanziert (der Fuhrpark umfasst rund 50 Wagen), auch Team-Mitglieder müssen eingestellt und Sponsorenverträge an Land gezogen werden. Teamkollegen nehmen dabei an Wettbewerben Teil und können für zusätzliche Einnahmen sorgen. Der Management-Teil von "GRID" ist eine interessante Dreingabe, ohne wirklich für Tiefgang zu sorgen.
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