Schlachtfeld mit FrischzellenkurDie "Battlefield"-Spiele von DICE gehören seit Jahren zu den wichtigsten Genre-Vertretern auf dem Feld der Multiplayer-Shooter. Allerdings hat die Reihe zuletzt ein wenig abgebaut und litt an Innovationsmangel, was nicht wenige Fans der Übernahme von DICE durch Branchenriese Electronic Arts festmachten. Doch nach dem eher durchwachsen aufgenommenen "Battlefield 2142" haben sich die Shooter-Veteranen mit "Battlefield: Bad Company" so etwas wie einen kleinen Neuanfang vorgenommen. Exklusiv für PS3 und Xbox 360 wurde der Neuling von Grund auf neu programmiert, wobei "klassische" Gameplay-Elemente der Serie ebenso auf der Feature-Liste stehen wie interessante Neuerungen. Die wichtigsten davon: Zerstörbare Schlachtfelder und eine überraschend vielschichtige Einzelspieler-Kampagne. "Battlefield: Bad Company" erscheint am 26. Juni.
Steht es im weg? Dann mach's kaputt! |
Tatsächlich nimmt die Solokampagne von "Bad Company" einen nicht unwesentlichen Teil des Spiels ein. In der Rolle des US-Soldaten Preston Marlowe ist der Spieler Teil der Kompanie B, die dem Spiel ihren Namen gab. Dahinter steckt ein Sammelbecken von schrägen und reichlich unangenehmen Gesellen, das von den oberen Militärs nicht zufällig für besonders gefährliche Einsätze verwendet wird. Als die Kompanie bei einem Einsatz in Russland vom Rest der Armee abgeschnitten wird, macht sie sich selbstänidg auf die Suche nach den Goldvorräten, die im Einsatzgebiet warten. Spielerisch bietet der Solo-Part überraschend viel Abwechslung und dient nicht nur der Einführung ins Multiplayer-Geschehen. Eine der wichtigsten Neuerungen des Spiels ist die Möglichkeit, durch Waffengehalt fast alles in der Spielwelt zerstören zu können. Durch die recht weitläufigen Areale ergeben sich dadurch unzählige spielerische Möglichkeiten: Bringt man das Haus mit den verschanzten Gegnern durch Sprengstoff zum Einsturz oder schleicht man sich unauffällig außen vorbei? Auch der "Battlefield"-typische Einsatz von Fahrzeugen hat es ins Solospiel geschafft und macht jede Menge Laune.
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