Bewährtes Gameplay mit Feintuning |
Aber trotz Lichtschwertern und einigen Macht-Angriffen fügen sich der kräftige, aber lahme Darth Vader ebenso wie der flinke Yoda nahtlos in die Kämpferriege ein - wenn sie auch im Fantasy-Setting ein wenig deplatziert wirken. Die Kämpfe auf den 3D-Arenen laufen größtenteils nach bekannten Mustern ab. Man kann den Kontrahenten entweder aus der Arena kicken oder ihm durch konzentrierte Angriffe die Energie abziehen. Neu sind dabei die Rüstungen, die jede Figur trägt und die bei zu defensiver Spielweise zerstört werden können. Dann droht im schlimmsten Fall der KO mit einem Schlag - ein Prinzip, dass offensiven Spielern sehr entgegen kommen dürfte. Davon abgesehen zeigt sich das Gameplay auch im vierten "Soul Calibur" deutlich unkomplizierter als in Konkurrenzserien wie "Virtua Fighter" und lässt sehr flüssige Kämpfe zu. Diese laufen erstmals in der Serie auch online gegen Freunde oder zufällige Kontrahenten ab, was eine zusätzliche Motivation darstellt. Auch grafisch kann "Soul Calibur IV" absolut überzeugen. Die Kämpfer sind durch die Bank hervorragend gestaltet und animiert und auch die Hintergründe sind absolut Next-Gen-würdig.
Computer-Nachrichten.de MeinungNamco Bandai liefert mit "Soul Calibur IV" ein absolut routiniertes Prügelspiel auf hohem Niveau ab, das Genrefans sich nicht entgehen lassen sollten. Das Gameplay ist absolut flüssig, das Kämpferfeld nicht nur abwechslungsreich sondern auch ausgewogen und die Motivation bleibt durch den großen Umfang lange erhalten. Da das Spiel auch technisch überzeugt, dürfte sich eigentlich nur noch die Frage stellen, welche Konsole den cooleren Star Wars-Gast erhalten hat - eine zufriedenstellende Antwort darauf ist aber ebenso unwahrscheinlich wie eine Lösung des Konflikts zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht.
Ingo Notthoff |