Altes Setting, neuer GlanzNachdem die "Call of Duty"-Reihe im vierten Teil "Modern Warfare" einen vielbeachteten Ausflug in die moderne Kriegsführung erlebte, geht es im fünften Teil der Reihe zurück zu den erzählerischen Wurzeln. "World at War" verlegt das Setting des Shooters nämlich wieder in den zweiten Weltkrieg. Mit Treyarch übernimmt diesmal auch wieder das Entwicklerteam die Federführung, das schon den zweiten und dritten Teil von "CoD" verantwortete. Allerdings haben sich die Macher deutlich vom direkten Vorgänger inspirieren lassen, für den sich Infinity Ward verantwortlich zeigte: "World at War" erinnert nicht nur von der Erzählstruktur, sondern auch von der spielerischen Intensität sehr viel mehr an "Modern Warfare" als an die Serien-Ahnen. "Call of Duty: World at War" ist seit dem 13. November für PC & Konsolen im Handel.
Packende Geschichte |
In "World at War" erlebt der Spieler die letzten Jahre des zweiten Weltkriegs aus der Sicht von zwei Protagonisten: Während sich der amerikanische Private Miller zunächst aus japanischer Gefangenschaft befreit um später an der Schlacht um das Königsschloss Kuri-Jo teilzunehmen, erlebt man als russischer Soldat Dimitri Pentrkove die Zeit nach der Schlacht von Stalingrad bis hin zum russischen Angriff auf Berlin. Bei der Erzählweise merkt man "World at War" die Ähnlichkeit zum (indirekten) Vorgänger am ehesten an: Die Kriegsgrauen werden nicht nur intensiv, sondern auch ungeschönt gezeigt, und gehen zuweilen ganz schön an die Nieren. Spielerisch bietet der Shooter dabei mehr als genug Abwechslung: Mal schleicht man durch den Dschungel, mal kämpft man sich im Panzer durch feindliche Reihen, dann nimmt man mit einem Flammenwerfer feindliche Stellungen aus. Dabei ist man fast immer im Verbund unterwegs und hat - wie im Vorgänger - stets das Gefühl, Teil eines großen Konflikts zu sein.
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