Zurück zu alter Stärke?Die einst glorreiche "Need for Speed"-Reihe hat in den letzten Jahren einiges an Geschwindigkeit verloren. Die letzte Ausgabe "Pro Street" kam weder bei der Kritik noch bei den Fans allzu gut an. Für den neuesten Teil der Rennspiel-Saga hat sich EA vorgenommen, wieder an alte Stärken anzuknüpfen: "NfS Undercover" soll mit mehr Verfolgungsjagden, einer actionreichen Story und hoher Zugänglichkeit an den Erfolg des beliebten "Most Wanted" anknüpfen. Dabei fährt man endlich auch wieder in einer offenen Spielwelt, wie es das großartige "Burnout Paradise" vormacht. Doch soviel sei schonmal verraten: Need for Speed: Undercover" erreicht lange nicht die Klasse des hauseigenen Konkurrenten. Das erscheint am 21. November für PC und Konsolen.
In "geheimer" Mission |
Die Story des neuen "Need for Speeds" versetzt den Spieler genau dahin, wo der Titel es vermuten lässt, nämlich in eine Undercover-Mission. Als Polizist in der fiktionalen Stadt Tri-City wird man in einen Autoschieber-Ring eingeschleust. Dabei erledigt man Aufträge für die "Kollegen" (etwa Autos klauen), nimmt an illegalen Straßenrennen teil oder bringt im Auftrag von Polizeikontakt Chase Linh (gespielt von Maggie Q) auffällige Gangser zur Strecke. Die Story ist leider nicht nur äußerst platt, sondern wird durch die völlig überzeichnete Inszenierung zur Nebensache. Gleiches gilt leider auch für die komplett offene Spielwelt: Zwar kann man frei in den drei Gebieten von Tri-City herumfahren, doch leider... gibt es dort nicht viel zu sehen! Die Stadt ist größtenteils menschenleer, sämtliche Rennevents lassen sich nur über eine Karte bzw. eine Tastenkombination auslösen, statt (wie in "Burnout Paradise") hinzufahren und wirklich etwas zu entdecken gibt es auch nicht. Noch dazu kommt, dass während der Rennen die Strecken fast immer klar abgesteckt sind, sodass Abkürzungen durch die Häuserschluchten kaum möglich sind. Da die offene Spielwelt effektiv nur für Spazierfahrten nutzt, verschenkt der Titel eine Menge Potenzial.
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