Und ewig lockt die dunkle Seite der Macht |
Im Kino wird George Lucas' "Star Wars"-Saga mittlerweile nur noch computeranimiert weitererzählt - Grund genug für Lucas Arts, die Fangemeinde der Sternenkriege wieder mal mit einem zünftigen Videospiel zu beglücken. "Star Wars: The Force Unleashed" sorgte bei seiner ersten Ankündigung für Furore, immerhin versprachen diverse Vorab-Trailer nicht nur eine hochklassige Inszenierung und mit exzessiven Einsatz der berühmt-berüchtigten "Macht", sondern auch eine packende Story mit altbekannten und neuen Figuren der Weltraumsaga. "Unleashed" siedelt sich storytechnisch zwischen den Episoden III und IV der Saga an und erzählt einige interessante Details über die Entwicklungen während des Aufstiegs des Imperiums. Fans müssen allerdings keine groben Kontinuitätsschnitzer befürchten, schließlich hat "Sternenvater" George Lucas den Machern des Spiels höchststelbst beratend zur Seite gestanden. Das neuest "Star Wars"-Spektakel erscheint am 16. September für alle Konsolen, wobei besonders die Xbox 360 und PS3-Fassungen beeindrucken.
Der geheime Schüler |
"The Forced Unleashed" versetzt den Spieler in die Rolle des geheimen Lehrlings von Oberfiesling Darth Vader, welcher selbst gerade dabei ist, sich im aufstrebenden Imperium seinen Platz zu verschaffen. Unter dem Decknamen "Starkiller" kümmert sich der Schüler darum, in Geheimaufträgen die verbleibenden Jedi-Ritter in der Galaxie zu jagen und zu vernichten. Bewaffnet mit Laser, Lichtschwert und natürlich den Kräften der dunklen Seite der Macht streift man durch die entlegensten Winkel der Galaxie und entledigt sich den diversen Gegnerhorden. Durch den Undercover-Charakter muss Starkiller dabei absolut skrupellos agieren und im Laufe des Spiels das Lichtschwert auch gegen einstmals Verbündete erheben. Die düstere Story wird dabei in hervorragend gemachten Cutscenes erzählt und führt den Spieler an viele bekannte Orte des "Star Wars"-Universums. Trotz der guten Inszenierung mit hohem Wiedererkennungswert wirkt "The Force Unleashed" aber ein wenig blass, was Charakterentwicklung und Spannungskurve angeht.
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