Das Spiel mit der AngstIm Jahr 2006 gelang Monolith mit "F.E.A.R." ein echter Shooter-Blockbuster. Das lag vor allem an zwei Dingen: Den unheimlich intelligenten Gegnern und den der unheimlich gruseligen Atmosphäre. Nach zwei eher mäßigen Erweiterungen erscheint nun mit "F.E.A.R. 2: Project Origin" endlich ein echter Nachfolger - und der hat es in sich! Die Entwickler haben sich auf die Stärken des Originals besonnen und diese konsequent ausgebaut. Den geneigten Shooter-Fan erwarten neben knallharten Ballereien auch eine ausgereifte, abgedrehte Story und teilweise äußerst derber Horror, der zwischen wohliger Gänsehaut und brutalen Schockmomenten wechselt. "F.E.A.R. 2" erscheint für PC, Xbox 360 und Playstation 3.
Alma ist zurückDie Handlung der Fortsetzung setzt eine Stunde vor dem desaströsen Ende von "F.E.A.R." an. Der Spieler schlüpft diesmal in die Rolle eines Soldatens, der mit seinem Einsatzteam den Auftrag hat, Genevieve Aristide zu verhaften. Dabei handelt es sich um die Chefin des Armacham-Kozerns, dessen militärische Experimente mit paranormalen Erscheinungen schon im ersten Teil für Ärger sorgten. Natürlich spielt auch das mysteriöse Mädchen Alma Wade wieder eine wichtige Rolle in der Geschichte, die den Spieler immer wieder mit Visionen heimsucht. Die Geschichte von "F.E.A.R. 2" ist äußerst komplex und verwirrend, dürfte aber bei Fans des ersten Teils gut ankommen. Allerdings ist es ärgerlich, dass ein Großteil der Story nur über dröge Textnachrichten erzählt wird.
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