Intelligente AchterbahnfahrtSpielerisch hat sich gegenüber dem ersten Teil nicht allzuviel verändert. Das macht aber nichts, denn "F.E.A.R. 2" bietet eine nahezu perfekte Mischung aus intensiven Feuergefechten, düsterer Gruselatmosphäre und wohldosierten Schockmomenten. Eine Klasse für sich ist dabei wieder einmal die künstliche Intelligenz der abwechslungsreichen Gegner. Die Feinde verschanzen sich, kreisen den Spieler ein und reagieren auf seine Taktik - nur wenige Spiele erreichen einen so hohen Grad an Realismus. Grafisch wirkt "F.E.A.R. 2" im Vergleich mit aktuellen Titeln wie "FarCry 2" oder "Call of Duty: World at War" ein wenig veraltet, überzeugt aber dennoch durch tolles Gegnerdesign und vor allem hervorragende Partikeleffekte.
Computer-Nachrichten.de MeinungMit "Project Origin" findet "F.E.A.R." endlich eine mehr als würdige Fortsetzung. Die Entwickler haben es verstanden, die Stärken des Erstlings konsequenz auszubauen. "Project Origin" erzählt eine extrem spannende Geschichte, verbindet packende Shooter-Gefechte mit beeindruckendem Horror und lässt dem Spieler bis zum Ende nicht mehr los. Natürlich gibt es auch Kritikpunkte: So wirkt das Leveldesign streckenweise etwas uninspiriert und linear, außerdem wird die Story im Spielverlauf immer verwirrender. Dennoch ist "F.E.A.R. 2" einer der besten und intelligentesten Shooter der letzten Jahre und dürfte nicht nur Fans des ersten Teils gefallen.
Ingo Notthoff |