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Auch bei den eigentlichen Missionen hat sich Relic einiges einfallen lassen. Ein wichtiger Unterschied zum Vorgänger ist die Möglichkeit, die Einheiten auf dem Schlachtfeld Deckung suchen zu lassen. Allerdings sollte man sich dabei nicht zu sicher fühlen, denn die Gegner kennen genug Taktiken, um verschanzte Einheiten aus der Reserve zu locken, etwa der Einsatz von Flammenwerfern und Granaten. Überhaupt sind die Einsätze stets intensiv und serientypisch recht brutal ausgefallen, wobei die Strategie dennoch nicht zu kurz kommt - spielerisch ist "DoW II" eindeutig verwandt mit Relics Weltikriegs-Strategical "Company of Heroes". Ebenfalls gelungen ist der Multiplayer-Part. In den Skirmish-Duellen lassen sich neben den Marines auch die Orks, die Eldar und die neuen Tyranids spielen. Die Fraktionen sind äußerst abwechslungsreich und bieten jede Menge taktische Möglichkeiten, sodass Multiplayer-Fans lange Spaß an "Dawn of War II" haben werden. Auch technisch kann die Fortsetzung überzeugen: Die zerstörbaren Schlachtfelder und die das Einheitendesign ist hervorragend gelungen und auch der deftige Kriegssound gefällt.
Computer-Nachrichten.de Meinung"Warhammer 40,000: Dawn of War II" ist der Kracher, den das Echtzeitstrategie-Genre gebraucht hat! Relic hat den mutigen Schritt gewagt, Innovationen in das bewährte Spielprinzip einzubauen, und hat damit größtenteils ins Schwarze getroffen. Der Einbau von RPG-Elementen in die Kampagne, die intensiveren Schlachten durch den Verzicht auf Basisbau und der nicht-lineare Spielablauf bringen frischen Wind ins Genre. Da verzeiht man es den Entwicklern gerne, dass die nicht-storyrelevanten Missionen manchmal etwas langweilig sind. Schade ist hingegen, dass die Story trotz "Warhammer"-Lizenz eher mau ausfällt. Dafür überzeugt wiederum der Multiplayer-Part. Wem der Sinn nach einem intensiven und gleichzeitig innovativen Echtzeit-Titel ist, darf bei "Dawn of War II" bedenkenlos zugreifen!
Ingo Notthoff |