Erlebte Geschichte, die fünfteGeschichtsunterricht lastet oft ein recht muffiges Image an. Dass es auch anders geht, zeigen seit vielen Jahren die "Total War"-Spiele von Creative Assembly. Die Serie verknüpft rundenbasierte Aufbaustrategie im Stil von "Civilization" mit taktischen Echtzeit-Schlachten, hält sich dabei größtenteils peinlich genau an historische Fakten und schafft darüber hinaus ein Kunststück, das Viele für unmöglich halten: Sie macht diesen komplexen Mix zugänglich für ein breites Spielepublikum. Das gilt auch für "Empire: Total War", den bereits fünften Spross der Serie. Das versetzt den Spieler mitten hinein in die historischen Querelen des 18. Jahrhunderts und lässt ihn die Geschicke einer Nation dieser Epoche nachspielen und natürlich auch verändern. Das Spiel erscheint am 4. März 2009 für den PC.
Herrschen und beherrscht werden |
Das Spielprinzip von "Empire" hält sich grundlegend an Bewährtes aus der "Total War"-Reihe, bietet aber auch viele Neuerungen. Kernstück ist wieder die extrem umfangriche Kampagne, in der man für 50 oder 100 Jahre die Führung über eine Nation übernimmt und diese zum Ruhm verhelfen soll. Die Wahl bestimmt dabei den Spielverlauf: Ob man den Franzosen in ihrem Dauertstreit mit den Engländern unterstützt, den Amerikanern zur Unabhängigkeit verhilft oder mit Indien expandiert, jedes Spiel verläuft anders. Wie gewohnt kümmert man sich dabei rundenbasiert um den Ausbau des eigenen Reichs, indem man rundenbasiert Städte gründet und ausbaut (wobei sich Städte erstmals über mehrere Felder erstrecken), Gegner ausspioniert, seine Bevölkerung und damit die Steuereinnahmen vermehrt, neue Techniken erforscht, Handel und Diplomatie mit den anderen Nationen betreibt... Die Möglichkeiten, in "Empire: Total War" zu agieren, sind nahezu unerschöpflich und würden schon für sich allein ein hervorragendes Spiel abgeben. Wie gewohnt agieren dabei auch die feindlichen Nationen äußerst realistisch und nachvollziehbar. Zudem sorgen optionale Spielhilfen dafür, dass auch Anfänger nicht mit dem Regieren überfordert werden.
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