Rückkehr der Jump'n'RunsInnovative 2D-Jump'n'Runs erleben in diesen Tagen eine Art Mini-Renaissance: Neben Blockbustern wie Sonys "Little Big Planet" sind es dabei besonders Indipendent-Produktionen, die Fans Freude machen, etwa der vielfach ausgezeichnete Download-Titel "Braid". In eine ähnliche Kategorie fällt "Trine" des finnischen Entwicklerstudios Frozenbyte. Das Spiel verbindet klassisches Jump'n'Run mit interessanten Physik-Rätseln, Monster-Kloppen mit leichtem Rollenspiel-Einschlag und einem äußerst spaßigen Koop-Modus. Das Spiel kann über die Download-Plattform Steam für den PC sowie über das Playstation Network für die PS3 bezogen werden, im Herbst folgt zudem eine Umsetzung für die Xbox 360.
Drei Helden, ein Ziel |
"Trine" versetzt den Spieler in eine Fantasy-Welt, wie sie klassischer kaum sein könnte, inklusive verwunschenen Wäldern, düsteren Verliesen und fiesen Monstern. Man steuert einen Ritter, einen Magier und einen Dieb durch die Level, wobei im Solo-Spiel jederzeit unterbrechungsfrei zwischen den Protagonisten hin- und hergewechselt werden kann. Das ist auch bitter nötig, denn die Fähigkeiten der Charaktere sind der Schlüssel zum Erfolg. Während der Ritter sich besonders gut gegen Feinde zur Wehr setzten und mit seinem Schild Geschosse und Trümmer abwehren kann, schwingt sich der Dieb mit einem Seil über gefährliche Abgründe. Der Zauberer kann indes Objekte erscheinen lassen und diese per Telekinese bewegen, wodurch sich etwa Brücken bauen lassen. Da diese aufgrund der überzeugenden Physik-Engine in der Regel recht wackelig sind, müssen oft die verschiedenen Talente kombiniert werden, was dank der gelungenen Steuerung weder per Gamepad noch mit Maus und Tastatur zum Problem wird. Ein weiterer Pluspunkt von "Trine": In vielen Situationen gibt es unterschiedliche Lösungswege, sodass das Spiel zum Experimentieren aufruft.
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