Schlachten mit Multiplayer-Schwerpunkt Im altehrwürdigen Echtzeitstrategie-Genre ist es nicht eben leicht, echte Innovationen einzuführen. Und so gesehen ist "BattleForge", der neueste Streich der "Spellforce"-Macher Phenomic (die seit 2006 zu Electronic Arts gehören), auch gar nicht darauf aus, das Spielprinzip zu revolutionieren. Stattdessen verbindet der Titel zwei unterschiedliche Genres zu einem interessanten Konzept. Denn neben klassischen Echtzeitschlachten mit Multiplayer-Schwerpunkt geht es in "BattleForge" vor allem um... Karten! Die Einheiten, und damit der Erfolg im Spiel, werden durch den strategischen Einsatz von Sammelkarten beschworen, welche die Spieler entweder gewinnen oder gegen Bargeld kaufen können - wodurch EA sich langfristige Einnahmen verspricht. "BattleForge" erscheint am 26. März für den PC.
Noch ein Ass im Ärmel..."BattleForge" spielt in einem recht abgedrehten Fantasy-Universum und bietet neben komplexen Multiplayer-Modi auch eine umfangreiche Solo-Kampagne. Egal, wofür man sich entscheidet, vor jeder Mission stellt sich der Spieler ein Deck aus 20 Einheitenkarten zusammen, mit der er in die Schlacht zieht. Ähnlich wie "Dawn of War II" verzichtet "BattleForge" auf den Basis-Bau und Rohstoff-Sammeln und setzt stattdessen auf schnelle Action. Man beschwört Einheiten durch das Ausspielen der Karten, wobei stärkere Truppen wie die mächtigen Juggernauts erst verfügbar sind, wenn man einige der auf den Karten verteilten Monumente eingenommen hat. Das System verleiht "BattleForge" eine hochinteressante taktische Note, schließlich kann eine im richtigen Moment ausgespielte "Trumpfkarte" den Verlauf einer Schlacht komplett drehen.
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