Zusammen in den KriegNeben den zwar gut inszenierten, aber viel zu kurzen Solo-Missionen haben sich die Entwickler von Relic auch für den hochgelobten Multiplayer-Modus von "Company of Heroes" einige Neuerungen ausgedacht. Die wohl besten Chancen darauf, ein Fan-Favorit zu werden, dürfte dabei der Panzerkrieg-Modus haben. Die Voraussetzung ist simpel: Jeder Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Panzer-Einheit und muss die Feinde zerstören. Das ist simpel, macht aber durchaus Laune. In "Stonewall" verteidigt man im Team mit einem anderen Spielern einen Ort gegen Horden von Angreifern und in "Assault" unterstützt man mit einer Helden-Einheit die CPU-gesteuerten Mitstreiter im Kampf gegen einen anderen Spieler. Neben den neuen Modi bietet "Tales of Valor" das, was man von einem Add-on erwartet, sprich einige neue Einheiten (wenn auch nichts spektakuläres), neue Maps und eine leicht überarbeitete Grafik-Engine, die auch heute noch überzeugen kann.
Computer-Nachrichten.de Meinung"Company of Heroes: Tales of Valor" hinterlässt einen gemischten Eindruck. Einerseits machen sowohl die Solo-Kampagnen als auch die neuen Multiplayer-Modi eine Menge Spaß und sind absolut kurzweilig. Dennoch fehlt der Standalone-Erweiterung das gewisse Etwas, das das Original "CoH" zur unvergesslichen Erfahrung gemacht hat. Die kurzen Kampagnen hinterlassen keinen bleibenden Eindruck, zumal durch den starken Action-Fokus auch die Taktik ein wenig zu kurz kommt. Alles in allem hat man beim Spielen von "Tales of Valor" eher den Eindruck, eine Mod-Sammlung für "Company of Heroes" zu spielen als einen wirklich neuen Titel. So ist der neue Titel für Fans auf jeden Fall einen Blick wert - vorausgesetzt, sie erwarten nicht die selbe Klasse, die das Original ausmachte!
Ingo Notthoff |