Riddick's RücckehrIm Jahr 2004 verstießen die Starbreeze Studios mit "The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay" gegen ein fast schon klassisches Gesetz: Spiele zum Film sind immer schlecht. "Riddick" widerlegte dieses Vorurteil und machte aus einem durchwachsenen Vin Diesel-Actionstreifen einen abwechslungsreichen, spannungsgeladenen und unvergesslichen Genremix mit Action-, Schleich- und Story-Elementen. Bis heute genießt "Escape from Butcher's Bay" ein hohes Ansehen bei Fans und Kritikern. Nun schicken die Macher mit "Assault at Dark Athena" endlich den Nachfolger für PC, PS3 Xbox 360 und ins Rennen - und liefern das Orignalspiel gleich als grafisch aufgefrischtes Remake mit! Zusammen mit den neuen Multiplay-Optionen winkt die ultimative Riddick-Erfahrung - oder?
Nach der Flucht |
Die Ereignisse der neuen Solo-Kampagne schließen sich direkt an die des ersten Teils an. Antiheld Richard B. Riddick landet nach der Flucht aus Butcher's Bay (eine Art Science Fiction-Version von Alcatraz) auf dem Piratenschiff Dark Athena, wo er mit fiesen Machenschaften konfrontiert wird. Das resultiert in einem Gameplay-Mix, der stark an den Erstling erinnert. Anfangs ist man auf Schleichen und möglichst effektives Ausschalten der Feinde angewiesen, später erhält man deutlich mehr Feuerkraft und nimmt sogar kurzzeitig hinterm Steuer eines schwer bewaffneten Mechs Platz. Ein Highlight sind die schon aus "Escape" bekannten Eins-gegen-Eins-Duelle gegen besondere Gegner, die Riddick mit Fäusten und Armklingen bearbeitet. Das ist kurzweilig und macht Laune. Leider wirkt "Dark Athena" alles in allem deutlich weniger ausgewogen als der Erstling und entwickelt spätestens bei den Ausflügen auf eine karge Planetenoberfläche im zweiten Spielabschnitt recht eintönige Längen. Daran ändern auch die hervorragend vertonten (und leider miserabel untertitelten) Gespräche mit den diversen Charakteren an Bord der Darks Athena nicht viel. Die erzeugen zwar gute Atmosphäre, sind aber im Großen und Ganzen ein wenig belanglos.
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