Mit Prominenz und BeingürtelnAls Berater bei der Konzeption von "Active Personal Trainer" fungierte Promi-Trainer Bob Greene, der besonders als Personal-Trainer der US-Talk Koryphäe Oprah Winfrey bekannt ist. Erwartungsgemäß modern ist auch die Trainings-Gestaltung, die im Gegensatz zu "Wii Fit" deutlich mehr auf Ausdauer und Kraftübungen ausgelegt ist. Ähnlich wie der Konkurrent wird auch "Active Personal Trainer" mit Extra-Zubehör ausgeliefert. Dem Spiel liegen eine Art Deuser-Band für Stretching- und Bizeps-Übungen sowie ein Beingurt bei, in dem die Wii-mote oder der Nunchuk-Controller eingehakt werden können. Dadurch werden die Bewegungen der Beine, etwa bei Kniebeugen, genau auf den Bildschirm übertragen. Wer bereits ein Wii Balance Board von "Wii Fit" besitzt, kann dieses ebenfalls für einige der Übungen einsetzen, Pflicht ist das aber nicht.
Computer-Nachrichten.de Meinung"Active Personal Trainer" ist wie das etwas ernstere Gegenstück zu "Wii Fit". Während das Nintendo-Fitnessprogramm eher auf langsame Übungen setzt und durch Mini-Spielchen und Kommentare des virtuellen Balance-Boards motiviert, sorgt das EA Sports-Spielt mit den invididuellen Trainingsplänen für deutlich konkretere Ziele. Die Umsetzung und Auswahl der einzelnen Übungen ist gut gelungen und abwechslungsreich, und auch die mitgelieferten Controller-Gadgets runden das Paket ab. Wer sich nicht für einen echten Fitnesstrainer entscheiden kann, findet im "Active Personal Trainer" eine gute Alternative. Eine zusätzliche Motivation: Auf Wunsch können die Übungen auch mit einem weiteren Spieler im Multiplayer durchgeführt werden.
Ingo Notthoff |