Virtuelles Leben, die DritteWenige Spiele sind gleichzeitig so erfolgreich und so kontrovers wie die "Sims"-Reihe. Während Millionen von Fans mit Begeisterung die Geschicke ihrer virtuellen Alter Egos lenken, rümpfen andere Zocker angesichts der vermeintlichen Sinnlosigkeit verächtlich die Nase. Nach den vielen Erweiterungen für den 2004 erschienenen zweiten Teil schickt Electronic Arts die Reihe nun endlich in die dritte Runde. Die Fans erwartet dabei das bislang umfangreichste "Sims"-Erlebnis überhaupt. EA hat unzählige Neuerungen ins das Spiel einfließen lassen, sich aber auch um die Kritikpunkte des Vorgängers gekümmert. "Die Sims 3" erscheint am 4 Juni.
Sei so, wie du willstAm grundlegenden Gameplay hat sich natürlich wenig getan. Der Spieler erschafft einen Sim und kümmert sich um seine Wünsche, hilft ihn beim Aufbau eines virtuellen Lebens inklusive sozialen Kontakten und Karriere. Im Editor fallen bereits die großen Änderungen auf: Erstmals in der Reihe können die Sims nicht auch dick oder dünn, groß oder klein sein - es gibt nahezu keine Einschränkungen in der Kreativität. Wichtiger für das eigentliche Spiel sind aber die bis zu fünf Persönlichkeitsaspekte, die jedem Sim zugewiesen werden können. Die Eigenschaften beeinflussen wesentlich das Gameplay: Ob man einen introvertierten Sportler mit Kochtalent oder einen charismatischen Musiker mit Weltherrscher-Ambitionen - die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
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