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PROFIL
Radeon 9500 Umbau auf Radeon 9700
Hersteller: ATI
Internet: ati.com
Technik: Radeon 9500 Pixelpipelines von vier auf acht per Umbau, BIOS oder Softwarepatch freischalten
Besonderheiten: Höhere Performance, aber auch unvorhersehbare Folgen
Preis: kostenlos
Zielgruppe: 3D-Tuner, Highend-3D-Freaks, Bastler

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Computer-Nachrichten.de | 14. Januar 2003 | Seite 1 von 3

Nicht ohne Gafahr: Radeon 9500-Umbau auf 9700


Aus langsam mach schnell?

Seit Tagen kursieren Bauanleitungen im Internet herum, die eine Radeon 9500 in eine 9500 Pro oder 9700 umwandeln. Allerdings verbergen sich hinter dem kostenlosen Upgrade, das von ATI nicht empfohlen wird einige Gefahren. Wir haben mit Norbert Kuperjans, Technical Marketing-Manager von ATI Europe gesprochen.

Vier oder acht Pipelines?

Besitzt eine Radeon 9500 nur vier Pixelpipelines, so können der Radeon 9500 Pro und die Radeon 9700-Familie auf acht zurückgreifen. Per Hardwareumbau und BIOS-Update, welche auf der Seite von Xbitlabs.com und 3DChipset.com beschrieben sind, soll sich die Radeon 9500 in eine Radeon 9700 umwandeln lassen. Dazu müssen ein Widerstand umgelötet und per gehackter BIOS-Version die vier zusätzlichen Pixelpipelines frei geschaltet werden.

Theorie und Praxis

Was sich in der Theorie einfach anhört, sieht in der Praxis komplett anders aus. ATI ist bestrebt bei der Chipfertigung eine maximale Ausbeute von Radeon 9700 Pro-Chips zu erzielen. Anhand eines Testdurchlaufs in dem alle Funktionen des 3D-Chips überprüft werden, lässt sich Funktionalität der vorgesehenen acht Pipelines überprüfen. Sind dagegen eine oder maximal vier Pipelines nicht hundertprozentig verwendbar, wird aus dem Radeon 9700 (Pro) ein Radeon 9500.






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