Mittlerweile werden auf der Seite
Guru3D.com und
Maxdownloads.com Software-Tools, beziehungsweise ein Treiber angeboten, der die vier weiteren Pipelines des Radeon 9500 freischalten soll. Der
RivaTuner war ursprünglich allerdings für Nvidia-Karten vorgesehen und wurde um einen ATI-Patch erweitert. Der
Treiber muss dagegen sogar von Hand optimiert werden, so dass falsche Einstellungen kaum auszuschließen sind. Allerdings sind beide Methoden ohne direkten Hardwareeingriff realisierbar, so dass die Garantie nicht erlischen dürfte, solange das Board nicht "abgeschossen" wird.
Gegenüber Computer-Nachrichten.de erklärte Norbert Kuperjans: "Wir werden keine Versuche starten um den BIOS-Eingriff oder die Manipulation per Softwaretuner zu unterbinden. Jeder User muss für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko einer nicht richtig funktionierenden Grafikkarte mit Bildfehlern eingehen möchte." Auch wir von den Computer-Nachrichten.de möchten von einem Hardware-Umbau abraten. Wer dagegen die Softwarepatches austesten möchte, sollte noch ein paar Tage warten, bis die ersten Erfahrungen in den Userforen von
Guru3D.com ausgetauscht wurden. Und dann wie immer - auf eigene Gefahr!
Einen Test des
ATI Radeon 9700 Pro und der
Sapphire-Karte mit ATI Radeon 9500 finden Sie hier in den Computer-Nachrichten.de.